Star Trek war und ist nicht nur Science Fiction, sondern war immer auch Social Fiction: Star Trek hat sich immer die Frage gestellt, wie wir zusammen leben wollen und können – und liefert dafür nicht fertige Antworten, sondern stellt und diskutiert die wichtigen Fragen.
Zwar liefert uns die Philosophie und Ethik der Star Trek-Schöpfer*innen seit Gene Roddenberry durchaus einen ethischen Kompass, aber gerade weil Star Trek keine einfachen Antworten liefert, sondern sich fragend immer wieder neu erfindet, ist Star Trek auch politisch verschieden interpretier- und deutbar: Was für die einen ein Aufruf zum Sozialismus ist, ist für die anderen eine Feier der individuellen Unternehmerschaft (“Enterprise”) – Konflikte unter Trekkies sind vorprogrammiert. Symbolisiert ist das vielleicht am besten in Martin Luther Kings Verständnis von Star Trek einerseits und Elon Musks Aufforderung, die Star Fleet Academy zu verwirklichen, andererseits.
Auch der Vortrag will keine politische Eindeutigkeit der Ethik von Star Trek festsetzen, sondern die verschiedenen politischen – und auch die unpolitischen – Interpretationen von Star Trek in den Dialog bringen, ohne dadurch aber beliebig zu werden, sondern auf Grundlage der Ethik von Star Trek.
Genaue Vortragsdaten werden ca. 4 Wochen vorher bekannt gegeben. Mehr Informationen hier.