Seit den Anfängen der Arbeiter*innenbewegung zählt die Arbeitszeitverkürzung zur zentralen Forderung gewerkschaftlicher Kämpfe. Diese Forderung könnte kaum aktueller sein – schließlich werden die Stimmen in Politik und Wirtschaft immer lauter, die fordern: „Wir müssen mehr und länger arbeiten!“. Umso dringlicher stellt sich die Frage, welche Strategien Gewerkschaften verfolgen müssen, um eine radikale Arbeitszeitverkürzung tatsächlich voranzubringen. Zugleich eröffnet sich die Frage, welches utopische Potenzial darin steckt, Arbeit und Zeit neu zu denken und damit die Grundlage für eine Gesellschaft abseits von Kapitalismus und Arbeitszwang zu schaffen. Darüber wollen wir mit Kathrin Birner, Stefan Dietl und der 4-Stunden-Liga diskutieren.
Kathrin Birner & Stefan Dietl haben im vergangenen Jahr das Buch „Mehr Zeit zum Leben, Lieben, Lachen. Über den Kampf um freie Zeit“ im Unrast Verlag veröffentlicht.
Die 4-Stunden-Liga setzt sich als Bündnis für den 4-Stunden-Tag bei vollem Lohn- und Personalausgleich ein.
Veranstaltung der JungenGEW & des AStA FfM.