Stichworte wie „Klimakrise“ oder „Klimakatastrophe“ stehen nicht mehr auf der gesellschaftspolitischen Tagesordnung. Stattdessen setzen Regierende von Trump bis Merz unbeirrt auf Wirtschaftswachstum und sogar auf fossilen Roll-back als Programm. Doch die Erderwärmung mit all ihren eskalierenden Folgen lässt sich durch Wegschauen und Leugnen nicht aufhalten. Der Handlungsdruck steigt – also was tun?
Der Radiojournalist und Sachbuchautor Miltiadis Oulios plädiert für „Klima-Kommunismus“. Das Reizwort „Kommunismus“ bedeutet schlicht und einfach, dass es gemeinschaftliche Güter geben muss. Das sind in allererster Linie die natürlichen Ressourcen, die für alles Leben auf dem Planeten unabdingbar sind: Niemand hat das Recht, sie zu zerstören.