{"id":29461,"date":"2022-11-28T14:04:07","date_gmt":"2022-11-28T13:04:07","guid":{"rendered":"http:\/\/neuershop.unrast-verlag.de\/2022\/11\/ganz-chiapas-fuers-regal\/"},"modified":"2022-11-28T14:04:07","modified_gmt":"2022-11-28T13:04:07","slug":"ganz-chiapas-fuers-regal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/unrast-verlag.de\/2022\/11\/ganz-chiapas-fuers-regal\/","title":{"rendered":"Ganz Chiapas f\u00fcrs Regal"},"content":{"rendered":"<p>Buchbesprechung <\/p>\n<p><a href='index.php?option=com_virtuemart&amp;view=productdetails&amp;virtuemart_product_id=37'> Luz Kerkeling: La Lucha sigue &#8211; Der Kampf geht weiter <\/a> <\/p>\n<p>&#8216;Otro poco de calma, camarada; [&#8230;] al servicio menor de cada triunfo <br \/>y en la audaz servidumbre del fracaso&#8217; <br \/>Cesar Vallejo <\/p>\n<p>Man sollte sich nicht gar zu sehr wundern, wenn Solidarit\u00e4tsarbeit f\u00fcr die mexikanischen Zapatistas von manchen Genossen misstrauisch be\u00e4ugt wird. <br \/>&#8216;Hoch die internationale Solidarit\u00e4t!&#8217; war Ende der achtziger Jahre die meistveralberte Parole des politischen Protestes. <br \/>&#8216;Hoch die internationale Kriminalit\u00e4t!&#8217; wurde entnervt zur anderen Seite des Zuges hin\u00fcbergebr\u00fcllt, wenn der kommunistische Block, umflattert von roten Fahnen und &#8211; samt seiner Parolen &#8211; sichtlich gealtert, wieder einmal sein Liedlein anstimmte; oder, diskursiv wertvoller, gelegentlich ein belehrendes &#8216;Hoch die antinationale Solidarit\u00e4t&#8217; &#8211; zur inneren Einkehr. Auf nahezu jeder Gro\u00dfdemo sprang ein neckisches, gar nicht sehnsuchtsvolles Spr\u00fcche-Echo durch den Abgrund zwischen den Bezugsgruppen. Mit &#8216;Hoch die internationale Kinderschokolade!&#8217; war es um den alten, grenz\u00fcberschreitenden Anspruch, zumindest aber um dessen Ernsthaftigkeit, dann endg\u00fcltig geschehen&#8230; <br \/>Internationale Solidarit\u00e4t ist seither aus der Mode gekommen. Die verbliebenen Gruppen und Organisationen werkeln meist still vor sich hin. Es macht in libert\u00e4ren Kreisen scheint&#8217;s nachgerade verd\u00e4chtig, sich allzu sehr mit Bewegungen und Entwicklungen ferner L\u00e4nder und deren widerst\u00e4ndischen Hoffnungen zu befassen. Misstrauisch wird jedes Wort beschnuppert, ob sich hinter ihm nicht eine unzul\u00e4ssige &#8216;Romantisierung&#8217; verberge, ein Bataillon \u00fcberaus m\u00e4nnlicher &#8216;Waffenverherrlichung&#8217; aufmarschiere oder der ganze Trarah ein listig getarnter Spendenaufruf sei, um wieder einmal &#8211; ganz konkret &#8211; Waffen nach El Salvador zu schaffen. <br \/>Dabei krankte der unverzichtbare Blick \u00fcber den europ\u00e4ischen Tellerrand in den sechziger und siebziger Jahren lediglich an chronisch-dogmatischer Kurzsichtigkeit. Die &#8216;internationale Solidarit\u00e4t&#8217; war oft kaum mehr als ein ideologisches Export-Unternehmen, das sich, was die betroffenen L\u00e4nder anging, vor allem durch Ahnungslosigkeit hervortat. Nur mit Grausen erinnert man sich, da\u00df einmal die Bluts\u00e4ufer des peruanischen Sendero Luminoso [\u00b4Leuchtender Pfad\u00b4] in mancher linken Hinterhofgruppe salonf\u00e4hig waren: es waren ja artig linientreue Leninisten. Flugs wurden so das Knallen der Sch\u00fcsse und die Schreie der Bev\u00f6lkerung zur Ouvert\u00fcre einer gro\u00dfen Symphonie der Befreiung &#8211; dirigiert im Zigarettenqualm der Kneipenhinterzimmer, weit, weit weg vom Kriegsschauplatz. Das Erwachen war f\u00fcr die meisten solidarischen Aktivistinnen und Aktivisten von damals bitter. <br \/>Und pl\u00f6tzlich soll mit den Zapatistas alles anders sein? Nun: nicht alles &#8211; aber vieles. <\/p>\n<p>Altes, neues Chiapas <br \/>Das Buch des Soziologen und Aktivisten Luz Kerkeling &#8216;!La lucha sigue! [Der Kampf geht weiter!]. EZLN &#8211; Ursachen und Entwicklungen des zapatistischen Aufstandes&#8217;, im April 2003 beim Unrast-Verlag in gewohnt ansprechender Herrichtung und mit zahlreichen Grafiken, Karten und Fotos erschienen, ist in jeder Hinsicht vorbildlich. Kerkeling d\u00fcrfte, neben Kollegen wie Boris Kanzleiter oder Ulrich Brandt, mittlerweile zu den besten deutschsprachigen Kennern Mexikos und des zapatistischen Aufstandes geh\u00f6ren. Er arbeitete gleich mehrfach als Menschenrechtsbeobachter in Chiapas, h\u00e4lt st\u00e4ndigen Kontakt zu Menschenrechtsorganisationen und politischen Gruppierungen \u00fcberall im Land und ist regelm\u00e4\u00dfiger Besucher der s\u00fcdlichen Provinzen. Unangestrengt h\u00e4lt seine Arbeit die Balance zwischen eindeutiger politischer Stellungnahme und wissenschaftlicher Redlichkeit. Da\u00df Kerkeling den Gro\u00dfteil der vor allem an der EZLN und ihrem Sprecher Subcomandante Marcos in Europa ge\u00e4u\u00dferten Kritik nicht teilt, hat Gr\u00fcnde, und diese werden ruhig und sachlich dargelegt &#8211; nach einer angemessenen W\u00fcrdigung kritischer Positionen. Nichts wird verwischt, beiseitegesprochen oder mit dicken Worten der politischen Verdammnis anheim gegeben. Ebensowenig allerdings dr\u00e4ngelt sich ein akademischer Besserwisser vor, der mit Kreide staubt. Kerkeling versteht sich bei seiner Arbeit nicht als Lehrer, sondern als Sch\u00fcler; ein kritischer Dokumentarist der Ereignisse von Chiapas, die 1994 eine so dramatische Wendung nahmen und der Welt seither eine der vielleicht ungew\u00f6hnlichsten und faszinierendsten Widerstandsbewegungen der letzten 50 Jahre beschert haben. <\/p>\n<p>Indianerland ist \u00b4Niemandsland\u00b4 <br \/>Sachliche und politische Aufrichtigkeit sind nur eine St\u00e4rke des Buches. &#8216;!La lucha sigue!&#8217; ist wissenschaftliches Handwerkzeug erster G\u00fcte: es taugt fast ebenso gut als Nachschlagewerk und bietet neue und mitunter wegweisende Ans\u00e4tze. Kerkeling kontextualisiert z.B. den Aufstand der Zapatistas erstmals umfassend mit der wechselvollen, blutigen und verwickelten Geschichte Mexikos &#8211; mit dessen revolution\u00e4rer Geschichte vor allem. So weist er unter anderem nach, da\u00df schon Porfirio Diaz, seines Zeichens Diktator im vorrevolution\u00e4ren Mexiko &#8211; ein lamettabeh\u00e4ngter Gro\u00dfmogul, der, selber Mestize, Indianer f\u00fcr wenig mehr als Ungeziefer ansah und, nachdem er einen der zahllosen Aufst\u00e4nde gegen seine Herrschaft zusammenschie\u00dfen lie\u00df, geseufzt haben soll: &#8216;Gott sei dank, ich kann noch t\u00f6ten!&#8217; &#8211; die Vernichtung indigener Sozialstrukturen f\u00fcr unverzichtbar hielt: &#8216;Fortschritt hie\u00df f\u00fcr Porfirio Diaz vor allem die Zerst\u00f6rung der kollektiven indianischen Landbesitzformen, die Kolonisierung des indianischen \u00b4Niemandslandes\u00b4 durch exportorientierte Plantagen und Haciendas sowie die Ansiedlung von Europ\u00e4ern und Nordamerikanern&#8217; (S.97). Heute feiert diese rassistische Politik in diversen Freihandelsabkommen, vor allem aber mit dem neuen Pr\u00e4sidenten Vincente Fox und dessen Plan Puebla-Panama (PPP) fr\u00f6hliche Urst\u00e4nde. Im Rahmen einer monstr\u00f6sen, von der Weltbank st\u00fcrmisch gefeierten neoliberalen Umgestaltung des Landes sollen noch einmal die ewig marginalisierten Ind\u00edginas dem &#8216;Fortschritt&#8217; weichen: &#8216;Im Biosph\u00e4renreservat Montes Azules im Lakandonischen Urwald steht die \u00b4Umsiedlung\u00b4 von \u00fcber 30 Gemeinden bevor [&#8230;]. Zynischerweise schiebt die Regierung Umweltschutzgr\u00fcnde vor, um die Menschen zu vertreiben, da ihre Lebensweise den Regenwald zerst\u00f6re. Tats\u00e4chlich gibt es jedoch Pl\u00e4ne, dieses Gebiet zu privatisieren, und gro\u00dfe Pharmakonzerne wie der Schweizer Multi Novartis haben bereits gro\u00dfes Interesse angemeldet&#8217; (S.89). <br \/>Henry Kissinger war schon Mitte der neunziger Jahre der Ansicht, die gr\u00f6\u00dfte Gefahr f\u00fcr die Vorherrschaft der westlichen Welt (genauer: der wei\u00dfen Rasse) und ein reibungsloses Funktionieren des Kapitalismus werde zuk\u00fcnftig nicht von staatlichen Akteuren, sondern von der Selbstorganisation indigener Bev\u00f6lkerungsgruppen ausgehen. Eine Anerkennung auch nur der grundlegendsten Rechte auf Land, Unversehrtheit und politische Selbstbestimmung m\u00fcsse den Industrienationen unweigerlich den Zugriff auf wertvolle Rohstoffe entziehen und ihre Politik behindern. Eben dieser Kampf um indigene Rechte ist eine der Grundkonstanten des zapatistischen Aufstandes &#8211; und ihre Verweigerung eine Konstante mexikanischer Politik seit \u00fcber 150 Jahre. &#8216;Als die F\u00fchrung der Zapatistischen Guerilla [2001] ihren Marsch in die Hauptstadt antrat, um f\u00fcr das \u00b4Gesetz f\u00fcr indigene Rechte und Kultur\u00b4 einzutreten, drohte der Mexikanische Unternehmerverband Coparmex, den PPP platzen zu lassen, falls die Regierung auf die Forderungen der Zapatistas eingehe. Die Unternehmen f\u00fcrchten die Autonomie der indigenen Gemeinden&#8217; (S.88). <\/p>\n<p>Leben in den autonomen Gemeinden <br \/>Die basisdemokratischen Strukturen der indigenen Gemeinden spielen f\u00fcr die EZLN aber noch eine andere Rolle&#8230; <\/p>\n<p>Neben der systematischen und gr\u00fcndlichen historischen Aufarbeitung des Konflikts in Chiapas und einer detaillierten Vorstellung seiner wichtigsten Akteure ist die Schilderung des gesellschaftlichen &#8216;Ist&#8217;-Zustandes, vor allem Kerkelings kenntnisreiche Darstellung des Lebens in den autonomen zapatistischen Gemeinden, die gr\u00f6\u00dfte St\u00e4rke des Buches. Da\u00df Kerkeling selber in den Comunidades gelebt und gearbeitet hat, bereichert seine Schilderungen ungemein und wird wiederum nirgends zum Freibrief f\u00fcr unangebrachte Schw\u00e4rmerei. In den zapatistischen Gemeinden, die st\u00e4ndig von \u00dcbergriffen durch Milit\u00e4r und guardias blancas (rechte Paramilit\u00e4rs) bedroht sind, wird der gro\u00dfangelegte Versuch unternommen, &#8216;indigene Rechte und Kultur&#8217; nicht mehr blo\u00df erk\u00e4mpfen zu wollen, sondern wahrzunehmen und in Taten umzusetzen. Da\u00df die Ver\u00e4nderungen, die sich daraus f\u00fcr das gesellschaftliche Leben, die Frage des Grundbesitzes oder die politische Entscheidungsfindung ergeben, im reinsten Wortsinn revolution\u00e4r sind, macht diese Entwicklung bei der mexikanischen Nomenklatura nicht beliebt. Da\u00df sie sich in den weltweiten Protest gegen die absolute Herrschaft der M\u00e4rkte \u00fcber die Menschen nahtlos einreiht, macht sie f\u00fcr die Kissingers dieser Welt gef\u00e4hrlich&#8230; <br \/>Die EZLN, die 1994 mit dem Angriff auf chiapanekische St\u00e4dte diesen revolution\u00e4ren Prozess ausl\u00f6ste, hat sich von Anfang an den Entscheidungen auf Dorfebene untergeordnet. <br \/>Auch die &#8211; f\u00fcr eine bewaffnete Guerilla doch gewi\u00df interessante &#8211; Frage, ob und wann gek\u00e4mpft werde und wann nicht, trifft nicht die milit\u00e4rische F\u00fchrung, sondern die Bev\u00f6lkerung. An der EZLN ist nichts vom alten Avantgarde-Gehabe fr\u00fcherer Guerillas. Das freilich war nicht immer so: <br \/>Fast schon erheiternd liest sich Kerkelings Schilderung des in jeder Hinsicht steilen und steinigen Weges, den in den siebziger Jahren ein Gr\u00fcpplein versprengter Universit\u00e4tslinker, umflort von der Weisheit Maos und Che Guevaras, in der Selva Lacandona, dem zentralen Bergwald von Chiapas, zur\u00fccklegen mu\u00dfte. Die EZLN und ihr in jeder Hinsicht einmaliges politisches Selbstverst\u00e4ndnis entstanden nicht im akademischen Setzkasten, sondern aus der Konfrontation dieser studentischen, st\u00e4dtischen &#8216;Guerilleros&#8217;, noch ganz dem rasselnden Wortgewicht marxistisch-leninistischer Revolutionstheorie zugetan, mit den uralten Prozessen der Entscheidungsfindung in den D\u00f6rfern der Einheimischen; oder, etwas schlichter ausgedr\u00fcckt: mit der Wirklichkeit. Die Verst\u00e4ndigung war, berichtet auch Subcomandante Marcos, zun\u00e4chst alles andere als einfach. In 14 Jahren aber h\u00e4tten er und seine Genossen &#8216;zuh\u00f6ren gelernt&#8217;. Das ist, mal Hand auf\u00b4s Herz, f\u00fcr Linke eine erstaunlich kurze Zeit&#8230; <br \/>Kerkelings Buch ist eine durch und durch erfreuliche Erscheinung: kenntnisreich, genau, verst\u00e4ndlich, lehrreich, gleicherma\u00dfen als politische Analyse, internationales Lexikon, Globalisierungskritik und kritisches Reisebuch zu verwenden. Laien biete es einen umfassenden und grundsoliden Einstieg ins Thema &#8211; vielleicht den solidesten und umfassendsten, der momentan zu haben ist -, den Informierteren er\u00f6ffnen sich neue und anregende Zusammenh\u00e4nge. Und die arme, vielgeschm\u00e4hte &#8216;internationalen Solidarit\u00e4t&#8217; ? Vielleicht verschaffen B\u00fccher wie &#8216;La lucha sigue!&#8217; ihr dereinst ein neues Leben &#8211; jenseits der Parolen. <br \/>Joseph Steinbei\u00df <\/p>\n<p>Artikel aus: Graswurzelrevolution Nr. 285, Januar 2004, www.graswurzel.net <\/p>\n<p><a href='index.php?option=com_virtuemart&amp;view=productdetails&amp;virtuemart_product_id=37'> Luz Kerkeling: La Lucha sigue &#8211; Der Kampf geht weiter <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Buchbesprechung Luz Kerkeling: La Lucha sigue &#8211; Der Kampf geht weiter &#8216;Otro poco de calma, camarada; [&#8230;] al servicio menor de cada triunfo y en la audaz servidumbre del fracaso&#8217; Cesar Vallejo Man sollte sich nicht gar zu sehr wundern, wenn Solidarit\u00e4tsarbeit f\u00fcr die mexikanischen Zapatistas von manchen Genossen misstrauisch be\u00e4ugt wird. &#8216;Hoch die internationale &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/unrast-verlag.de\/2022\/11\/ganz-chiapas-fuers-regal\/\" class=\"more-link\">Continue reading<span class=\"screen-reader-text\"> &#8220;Ganz Chiapas f\u00fcrs Regal&#8221;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_regular_price":[],"currency_symbol":[],"footnotes":""},"categories":[5189],"tags":[],"class_list":["post-29461","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-pressestimmen"],"post_slider_layout_featured_media_urls":{"thumbnail":"","post_slider_layout_landscape_large":"","post_slider_layout_portrait_large":"","post_slider_layout_square_large":"","post_slider_layout_landscape":"","post_slider_layout_portrait":"","post_slider_layout_square":"","full":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/unrast-verlag.de\/uv-api\/wp\/v2\/posts\/29461","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/unrast-verlag.de\/uv-api\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/unrast-verlag.de\/uv-api\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/unrast-verlag.de\/uv-api\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/unrast-verlag.de\/uv-api\/wp\/v2\/comments?post=29461"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/unrast-verlag.de\/uv-api\/wp\/v2\/posts\/29461\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/unrast-verlag.de\/uv-api\/wp\/v2\/media?parent=29461"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/unrast-verlag.de\/uv-api\/wp\/v2\/categories?post=29461"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/unrast-verlag.de\/uv-api\/wp\/v2\/tags?post=29461"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}