Arbeitskritik vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen der Erwerbsarbeit

Zwischen Job und Selbstbestimmung

Kritik, Perspektiven, Widersprüche
ISBN: 978-3-89771-159-4
Erscheinungsdatum 10. Dezember 2025
120 Seiten

9,80 

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Fundamentale Kritik an Arbeit ist seit jeher zentraler Bestandteil linksradikaler Theorie. Der Band rekonstruiert zentrale Kritikpunkte und führt in die paradoxe Bedeutung von Erwerbsarbeit im (heutigen) Kapitalismus ein. Anhand ausgewählter Beispiele sowie eigener empirischer Forschung werden individuelle Strategien aufgezeigt, die sich gegen eine Vereinnahmung des Lebens durch die Arbeit wehren. Dabei werden sowohl Möglichkeiten als auch Grenzen individueller Praxis innerhalb des Bestehenden aufgezeigt.

Lydia Engel studierte Soziologie und Gender Studies in Göttingen und Jena. Ihre Forschungsarbeit kreist um Fragen der Arbeitskritik und Arbeitsverweigerung sowie um den gesellschaftlichen Wandel von Arbeitsmoral und Arbeitsethik. Als ehemalige Stipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung arbeitet sie heute als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Strukturwandel und Regionalentwicklung (ZeStuR) der BTU Cottbus–Senftenberg. Politisch engagiert sie sich seit vielen Jahren in solidarischen Initiativen für Geflüchtete und gegen Abschiebungen.

»Müssen, Sollen, Wollen − Arbeit als Paradoxie« Interview mit Lydia Engel – Carsten Rose, Radio F.R.E.I. 13.10.2025 [55:08 min.]


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