Ein Leben auf der Suche nach Freiheit und Wahrheit – vom Hörsaal in die Berge Kurdistans

»Werde, der du bist«

Tagebücher, Briefe und Notizen eines Internationalisten
hg. von einem Herausgeber_innenkollektiv
ISBN: 978-3-89771-386-4
Erscheinungsdatum 30. März 2024
ca. 350 Seiten, mit zahlreichen Illustrationen

ca. 19,80 

Nicht vorrätig

Michael Panser war sein Geburtsname. Aber auch unter den späteren Namen Xelîl Viyan und Bager Nûjiyan kämpfte er für seine Träume und Ideen. Die Fragen »Wie leben?«, »Was tun?« und »Wo anfangen?« leiteten seinen Weg. Als Student bereiste er, anfangs von Berlin aus, Europa und Lateinamerika und folgte den Spuren von Kämpfen für ein freies und würdevolles Leben. Seine erste Reise nach Kurdistan sollte ihn so stark prägen, dass er immer wieder für längere Zeit nach Rojava und in die freien Berge Kurdistans ging. Als Revolutionär in Kurdistan angekommen lernte er von der dortigen Freiheitsbewegung.
Mit seinen Erfahrungen knüpft er an das Leben in Deutschland an und verbindet diese mit der Frage, wie ein alternatives Gesellschaftsprojekt auch dort aussehen kann. In eindrucksvollen Tagebucheinträgen, Gedichten, politischen und gesellschaftlichen Analysen sowie Briefen und E-Mails erfahren wir von den Realitäten, in denen er lebte und kämpfte. Das Buch erlaubt uns, seine Suche nach dem richtigen Leben zu begleiten. Es erzählt in seinen eigenen Worten von verschiedenen Reisen, Internationalismus und der Suche nach Freiheit und Wahrheit entgegen der Macht des Patriarchats. Seine Geschichte ist die Suche nach einem gemeinsamen Weg hin zu einer freieren Welt und eine Aufforderung, im Hier und Jetzt daran anzuknüpfen.

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Informationen zu der Autor*in

Michael Panser (1988–2018) war Revolutionär und Internationalist. Er studierte Geschichte an der Freien Universität Berlin und setzte sich intensiv mit Philosophie und politischer Theorie auseinander. Sein Leben widmete er den weltweiten Kämpfen von unten. Die Freiheitsbewegung Kurdistans sowie die Ideen Abdullah Öcalans inspirierten ihn sehr. In den freien Bergen Kurdistans wurde er, unter dem Namen Bager Nûjiyan, durch einen türkischen Luftangriff ermordet. Über viele Jahre seines Lebens schrieb er Tagebuch und hielt darin seine persönlichen Eindrücke und politisch-philosophischen Gedanken fest.