Über den Zusammenhang zwischen Klimakrise und kapitalistischer Produktions- und Lebensweise vor dem Hintergrund der Corona-Krise

Shutdown

Klima, Corona und der notwendige Ausstieg aus dem Kapitalismus

Artikelnummer/ISBN: 22921
Erscheinungsdatum 30. Oktober 2022

14,00 

»Es ist kein Luxus, gerade jetzt die emanzipative Aufhebung der kapitalistischen Reichtumsproduktion anzustreben, sondern der einzige Ausweg aus der Spirale ökologischer Zerstörung, sozialer Exklusion und autoritärer Formierung der Gesellschaft.«

Klima- und Coronakrise machen deutlich, dass die kapitalistische Produktions- und Lebensweise zunehmend unhaltbar wird. Der systemische Selbstzweck der endlosen Anhäufung von Kapital (›Wachstumszwang‹) ist mit der Endlichkeit der Welt und der natürlichen Ressourcen grundsätzlich unvereinbar. Auch die Corona-Pandemie verdankt sich der fortschreitenden Zurückdrängung von Naturräumen im Dienste der Kapitalvermehrung. Zudem nimmt die soziale Exklusion immer schlimmere Ausmaße an – obwohl längst die Potenziale vorhanden sind, um allen Menschen auf der Welt ein gutes Leben zu ermöglichen. Daher ist eine grundlegende Neuorientierung angesagt. Eine andere Gesellschaft ist machbar, doch das erfordert einen Bruch mit der kapitalistischen Logik.

Informationen zu der Autor*in

Ernst Lohoff, geb. 1960, lebt in Nürnberg. Studierte Soziologie, und sammelte über viele Jahre Erfahrungen als ›Sozialschmarotzer‹. Er gehörte zu den Gründervätern der Theoriezeitschrift Krisis und reproduziert sich derzeit als (vogel)freier Publizist. Er ist der Autor von Der Dritte Weg in den Bürgerkrieg. Jugoslawien und das Ende der nachholenden Modernisierung, Bad Honnef 1996. Ko-Autor des Manifest gegen die Arbeit, hg. von der Gruppe Krisis 1999. Mitherausgeber von Feierabend! Elf Attacken gegen die Arbeit, Hamburg 1999. Er hat einen erwachsenen Sohn.

Informationen zu der Autor*in

Norbert Trenkle, geb. 1959, aufgewachsen in Lateinamerika und schon seit vielen Jahren in Nürnberg lebend. Durch ein Ökonomiestudium geschädigt, wurde er in die Ökonomiekritik getrieben. Er ist Redakteur der Zeitschrift Krisis, publiziert gelegentlich in anderen Zeitschriften und Zeitungen wie iz3w, ist Ko-Autor des Manifest gegen die Arbeit, hg. von der Gruppe Krisis 1999 sowie Mitherausgeber von Feierabend! Elf Attacken gegen die Arbeit, Hamburg 1999. Durch seine Kinderlosigkeit trägt er zum Aussterben der Deutschen bei.

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