Nach Jahrzehnten des Befreiungskampfes gegen den türkischen Staat hat die kurdische Freiheitsbewegung einen grundlegenden Wandel vollzogen und setzt auf radikaldemokratische und kommunale Politik auf dem Weg zu einer gerechten Gesellschaft in Frieden.
In seinem ersten großen Werk seit über einem Jahrzehnt legt Abdullah Öcalan, Initiator und Architekt dieses neuen Friedensprozesses, einen Fahrplan für den Wiederaufbau der Gesellschaft vor, der auf Kommunalismus, Ökologie und radikaler Demokratie basiert. Das Werk enthält tiefgründige Ausführungen über das Wesen der kurdischen Existenz, ihr Verhältnis zur Freiheit, die Auflösung der PKK und die zukünftige Gesellschaft. Voller Hoffnung schlägt dieses Manifest eine konzeptionelle Brücke hin zu einer Zukunft des demokratischen Konföderalismus. In dieser Hinsicht aktualisiert das Manifest der kommunalen Demokratie Öcalans Philosophie der Demokratischen Moderne, führt sie fort und schlägt neue politische Schlussfolgerungen vor.
2025/26 auf der Gefängnisinsel Imrali verfasst, ist das aktuelle Manifest das erste Werk Öcalans seit seinen Veröffentlichungen im Jahr 2010/11. Es befasst sich nicht nur mit den jüngsten Veränderungen in Zusammenhang mit der Selbstauflösung der PKK sondern enthält klare strategische und praktische Vorschläge für eine politische und demokratische Lösung der kurdischen Frage und entwickelt neue Perspektiven für die Zukunft der Türkei, Kurdistans und des gesamten Nahen Ostens.











