Unterfinanziert und unter Druck von Rechts – Eine Bestandsaufnahme linker Strukturen in Ostdeutschland

Gegen den Rechtsruck

Eine Reportage aus Ostdeutschland
1. Auflage
ISBN: 978-3-89771-666-7
Erscheinungsdatum 15. Oktober 2026
ca. 260 Seiten

ca. 18,00 

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Das Erstarken der extremen Rechten setzt emanzipatorische und antifaschistische Projekte in Ostdeutschland insbesondere im ländlichen Raum massiv unter Druck. Anfeindungen und Angriffe, die mittlerweile vielerorts den Alltag prägen, und der Verlust öffentlicher Fördermittel sind nur zwei Aspekte, mit denen linke Strukturen mehr und mehr zu kämpfen haben.

In Reportagen und informativen Hintergrundkapiteln beleuchten Sophia Krauss und Luise Mosig zentrale Bereiche linker Praxis in Ostdeutschland: antifaschistischen Aktivismus, antifaschistische Jugendarbeit, queerpolitisches Engagement, Geflüchtetenhilfe. Ihre praxisnahen Einblicke in die Realität verschiedener Initiativen vor Ort machen deutlich, vor welchen Herausforderungen bestehende emanzipatorische Strukturen durch das Erstarken der autoritären Rechten ganz konkret stehen.

Gegen den Rechtsruck ist mehr als nur die Dokumentation einer aufwendigen Recherche. Das Buch versteht sich zudem als Aufruf, Antifaschismus als notwendige und wirksame Arbeit der Gegenwart zu begreifen – und als Plädoyer für solidarisches Handeln.

Luise Mosig, geboren 1996 in Görlitz und aufgewachsen in der Oberlausitz, hat Kommunikations- und Medienwissenschaften und European Studies an der Universität Leipzig studiert und lebt in Leipzig. Angefangen und ausgebildet bei der Leipziger Hochschulzeitung luhze veröffentlicht sie seit zehn Jahren journalistische Texte, unter anderem regelmäßig für die Jungle World. Linke Strukturen in Ostdeutschland sind eines ihrer Hauptthemen, zuletzt hat sie über deren Herausforderungen beispielsweise auch für die Leipziger Zustände geschrieben. Seit 2024 ist sie Reporterin bei der Mitteldeutschen Zeitung.

Sophia Krauss, geboren 1998 in Niederbayern, studiert Philosophie und Gender Studies in Wien und ist Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Geschlecht und Politik. Außerdem publiziert sie in linken Medien und ist Teil der Redaktion des feministischen Magazins an.schläge. Sie beschäftigt sich v. a. mit den Themen (Queer-)Feminismus, Antifaschismus und Rechtsextremismus.

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