Linke Strukturen in Ostdeutschland geraten vor dem Hintergrund der zunehmenden gesellschaftlichen Durchsetzungskraft der extremen Rechten insbesondere im ländlichen Raum immer massiver unter Druck. Alltägliche Anfeindungen und Angriffe und das Einstellen öffentlicher Förderungen sind nur zwei Aspekte, mit denen emanzipatorische und antifaschistische Projekte mehr und mehr zu kämpfen haben.
Anhand von Reportagen und informativen Hintergrundkapiteln beleuchten Sophia Krauss und Luise Mosig als Ergebnis ihrer aufwendigen Recherchearbeit zentrale Bereiche linker Praxis in Ostdeutschland: antifaschistischer Aktivismus, queerpolitische Arbeit, Geflüchtetenhilfe sowie antifaschistische Jugendarbeit. Die Vor-Ort-Einblicke in die Realität verschiedener emanzipatorischer Initiativen sollen beispielhaft abbilden, vor welche Herausforderungen die wachsende Bedeutung der autoritären Rechten bestehende freiheitliche Strukturen stellt. Das Buch versteht sich zudem als Handlungsaufforderung, Antifaschismus als notwendige, wirksame und solidarische Arbeit der Gegenwart praktisch werden zu lassen.













