Mit den großen Kämpfen im Leben der Schwarzen Bürgerrechtlerin Angela Davis zeigt sich die Black-Power-Bewegung und die amerikanische Politik der 60er/70er Jahre von einer eindringlichen und schonungslosen Seite. Bereits in ihrer Kindheit erlebt sie diese Kämpfe hautnah mit. Geboren 1944, wächst sie in Birmingham, Alabama, auf, wo Rassentrennung und die Gewalt des Ku-Klux-Klans den Alltag bestimmen. Bereits früh politisiert, tritt sie als Studentin den Black-Panthers und dem kommunistischen Che-Lumumba-Club bei, die gnadenlos vom FBI verfolgt werden. Ihre Begegnungen mit den bekanntesten Personen der Black-Power-Bewegung und die grassierende Gewalt auch untereinander motivieren sie, eine Vermittler-Rolle einzunehmen.
Im Anschluss an ihre Inhaftierung bricht der massive Protest des ›Vereinigten Nationalen Komitees für die Befreiung von Angela Davis‹ nicht ab, bis alle Welt erfährt, dass Angela Davis’ Kämpfe noch lange nicht vorbei sind.
Angela Y. Davis ist politische Aktivistin, Autorin, Rednerin und emeritierte Professorin der University of California. Seit den 1970er-Jahren gilt sie als Symbolfigur der Bewegung für die Rechte von politischen Gefangenen in den USA und setzt sich bis heute für die Befreiung der Schwarzen ein, kämpft gegen rassistische, Geschlechter- und Klassendiskriminierung sowie gegen den gefängnisindustriellen Komplex in den USA.











