Warenkorb
Ihr Warenkorb ist noch leer.

Feministische Psychiatriekritik

Drucken
In dieser Einführung werden psychiatrische Ansätze aus einer gesellschaftskritischen und feministischen Perspektive hinterfragt. Es geht um die Trennung zwischen gesund und krank, um Homosexualität und Hysterie, um die Entstehung von Diagnosen, die Macht von Gutachten und um psychiatrische Gewalt. Doch es werden auch Möglichkeiten vorgestellt, wie sich Handlungsfähigkeit wiedererlangen lässt, wenn sich die Psychiatrie nicht als Ort des ›Helfens und Heilens‹ erweist.
7,80 €
140_thesing_psychiatriekritik_cover
Keine Abbildung gefunden
Beschreibung

2. Auflage

Das Thema Psychiatriekritik ist schon lange aus dem Blickfeld von Feminist*innen verschwunden. ›Helfende‹ Maßnahmen werden nicht (mehr) gesellschaftskritisch analysiert, auch psychiatrisch-medizinische Ansätze werden nicht auf ihre strukturelle Bedeutung hin befragt – Geschichte scheint es in der Psychiatrie nicht zu geben.

Dabei sind viele Fragen offen: Wie eigentlich entstehen ›psychische Krankheiten‹ in dieser Gesellschaft? Wie wird zwischen krank und gesund (nicht) unterschieden? Wird Homosexualität tatsächlich nicht mehr als Krankheit betrachtet? Womit wird psychiatrische Gewalt begründet? Welche Rolle spielen legale Drogen und Therapien? Hört die feministische Forderung »My body, my choice« bei Essstörungen und Selbstverletzungen auf?

In der vorliegenden Einführung werden psychiatrische Ansätze aus einer gesellschaftskritischen Perspektive hinterfragt. Dabei orientiert sich die Autorin am Wissen Psychiatrie-Erfahrener. Es geht um die Trennung zwischen gesund und krank, um die Entstehung von Diagnosen, um Homosexualität und Hysterie und die Macht der Gutachten. Es wird beschrieben, wie psychiatrische Gewalt funktioniert; Fesselungen und die Verabreichung von Medikamenten werden dabei ebenso analysiert wie psychische Zugriffe.

Abschließend werden Optionen vorgestellt, die Handlungsfähigkeit wieder möglich macht, wenn die Psychiatrie sich nicht als Ort des ›Helfens und Heilens‹ erweist.

Cover in Druckqualität
140_thesing_psychiatriekritik_cover
Leseprobe-Datei
Inhaltsverzeichnis
Hintergrundinfos

»Feministische Psychatriekritik« – Interview mit Peet Thesing, Vielfalter: Magazin für Polyphonie und Selbstbestimmung, 23. September 2018


»Feministische Politik sollte die Psychiatrie-Praxis kritisieren, sagt die Kulturwissenschaftlerin Peet Thesing und hat ein Buch darüber geschrieben« – Interview mit Peet Thesing, Radio Corax, 21. Februar 2018


 

»Innerhalb des psychiatrischen Systems kann es keine echte Emanzipation geben« – Peet Thesing im Gespräch mit Nadine, Blog Mädchenmannschaft, 4. Mai 2017


»Pathologisiere mich nicht!« – Peet Thesing im Gespräch mit Stefanie Lohaus, Missy Magazine, Dossier: Psychische Krisen,  02.17

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.