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Klassismus

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Klassismus bezeichnet die individuelle, institutionelle und kulturelle Diskriminierung und Unterdrückung aufgrund des tatsächlichen, vermuteten oder zugeschriebenen sozial- oder bildungspolitischen Status. Menschen in Armutsverhältnissen wird zum Beispiel gewalttätiges Verhalten oder Alkoholismus stereotyp unterstellt und medial inszeniert, obwohl diese Phänomene klassenübergreifend gleichermaßen vorkommen. Der Begriff Klassismus beschreibt die Erfahrung persönlicher Diskriminierung von Menschen als gesellschaftliches, strukturelles Problem. Er ergänzt und überschneidet sich mit der Analyse von Rassismus, Sexismus und anderen Diskriminierungsformen.
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Beschreibung

4. Auflage

›Klassismus‹ ist ein bislang noch wenig bekannter Begriff zur Bezeichnung der individuellen, institutionellen und kulturellen Diskriminierung und Unterdrückung aufgrund des tatsächlichen, vermuteten oder zugeschriebenen sozial- oder bildungspolitischen Status. Menschen in Armutsverhältnissen wird zum Beispiel gewalttätiges Verhalten oder Alkoholismus stereotyp unterstellt und medial inszeniert, obwohl diese Phänomene klassenübergreifend gleichermaßen vorkommen. Der Begriff ›Klassismus‹ beschreibt die Erfahrung persönlicher Diskriminierung von Menschen als gesellschaftliches, strukturelles Problem. Damit ergänzt und überschneidet er sich mit der Analyse von Rassismus, Sexismus und anderen Diskriminierungsformen.

Zum ersten Mal liegt nun eine Einführung in deutscher Sprache vor. Die Verfasser*innen zeigen die Ursprünge des Klassismusbegriffs auf, seine Alltags- und Widerstandspraxen in den USA sowie seine politische Anschlussfähigkeit im Kontext der Bundesrepublik.

»Das Buch eignet sich nach wie vor als Einführung in die Diskussion um Klassismus.«Sebastian Friedrich, kritisch-lesen.de

»Ist der Begriff ›Klasse‹ nicht längst überholt? Sollten nicht Terminologien wie ›Schicht‹ oder ›Milieu‹ herangezogen werden, um soziale Herkünfte von Menschen zu differenzieren? Beide Überlegungen verneinen Andreas Kemper und Heike Weinbach und führen in ihrem hervorragenden Buch erstmalig im deutschsprachigen Raum in die Thematik Klassismus ein. (...) Die vorliegende Publikation ist sehr empfehlenswert für all jene, die ein Verständnis für Klassismus entwickeln wollen und für jene, deren Anliegen darin besteht, Wege gegen Diskriminierung und Unterdrückung zugunsten von Social Justice als Umverteilungsgerechtigkeit und Anerkennungsgerechtigkeit, also der Partizipationsmöglichkeit aller Menschen an allen gesellschaftlichen Ressourcen, zu finden.« Gudrun Perko, dieStandard.at


Dieser Titel ist auch als  erhältlich.

Cover in Druckqualität
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Hintergrundinfos

»Goodbye Mittelschichtsmärchen« – Andreas Kemper zu Gast bei Nachtstudio, Bayern 2, 3. Oktober 2021 (ab min. 20:00)


»›Unser Schulsystem kommt aus der Ständegesellschaft‹« – Andreas Kemper zu Gast bei Lukas Ondreka, Dissens #126, 26. Mai 2021


»Die verachtete Unterschicht« – Houssam Hamade, Deutschlandfunk Kultur, 11. Mai 2021


»Welche Rolle spielt soziale Herkunft?« – Bernd Lechler im Gespräch mit Andreas Kemper, SWR Tandem, SWR2, 17. Dezember 2020


»Andreas Kemper über Faschismus, AfD & Degussa Goldhandel« – Tilo Jung im Gespräch mit Andreas Kemper, Jung & Naiv, Folge 481, 23. Oktober 2020

Vorwort
Inhaltsverzeichnis
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