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Die Suchenden

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Der dritte Roman des kamerunischen Schriftstellers Rodrigue Péguy Takou Ndie ist eine scharfe, eindringlich und bildreich geschriebene Analyse der traumatisierenden Auswirkungen gewalttätiger Verhältnisse. Schonungslos gegenüber zerstörten Herkunftsgesellschaften, brutalen Bedingungen auf der Route von Afrika nach Europa, Rassismus und Asylsystem in Deutschland – schonungslos aber auch gegen den Suchenden selbst.
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Beschreibung

2. Auflage

Vor ihm Ungewissheit, hinter ihm Leiden, in ihm Verzweiflung. Ein Zurück gibt es für den Suchenden nicht, denn »wer als Verlierer zurückkehrt, legt sich eine Kreuzotter um den Hals«. Aber er will auch nicht als ›Leidender‹ enden wie sein Onkel Djo Ngo’o: zerrieben zwischen den eigenen Idealen und einem Umfeld, das Idealisten nicht duldet.

Inspiriert durch eigene Erfahrungen stellt Rodrigue Péguy Takou Ndie in seinem dritten Roman existentielle Fragen: Wie lassen sich Menschlichkeit und Hoffnung bewahren, wenn ›Überleben‹ bedeutet, nicht zurückblicken und mitfühlen zu dürfen – mit denen, die von Schleppern in der Wüste ausgesetzt verdursteten oder erschlagen wurden von marokkanischen Polizisten? Wenn hinter jedem Hindernis ein weiterer Traum zerplatzt, hinter den messerscharfen Zäunen von Melilla immer nur weitere Zäune warten? Wenn der einzige Freund und Ratgeber seit bald zwei Jahrzehnten in einem Lager irgendwo in Deutschland dahinvegetiert und auf seine Abschiebung wartet?

»Die Suchenden« ist ein schonungsloser Roman. Schonungslos gegenüber zerstörten Herkunftsgesellschaften, brutalen Verhältnissen in Nordafrika und Europa, Profiteuren und Ignoranten – schonungslos aber auch gegen den Suchenden selbst.

Die scharfe Analyse der traumatisierenden Auswirkungen von Neokolonialismus, europäischem Grenzregime, deutschem Asylsystem und alltäglichem Rassismus geht einher mit einer bildreichen Sprache, mit eindringlich dichten Beschreibungen und einem wunderbaren Sinn fürs Absurde.

»In einer sehr poetischen und dichten Sprache beschrieben, wird das ganze schreckliche Dilemma von Flüchtenden lebendig … « – Daniela Neuenfeld-Zvolsky, ekz.bibliotheksservice


Dieser Titel ist auch als  erhältlich.

Cover in Druckqualität
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Leseprobe-Datei
Hintergrundinfos

»Migrant*innen hören nach der Reise nicht auf, Menschen zu sein« – radio dreyeckland im Gespräch mit Rodrigue Péguy Takou Ndie, 27. März 2019

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