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Kunst und Kampf

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Die Initiative Kunst und Kampf (KuK) entstand Mitte der 1980er Jahre im Zusammenhang mit der autonomen Szene. Propagiert wurde die These des eigenkulturellen Impulses der revolutionären Bewegung.
19,80 €
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Beschreibung

In den 1980er Jahren wird Kunst und Kampf (KuK) mit der Gestaltung von Plakaten in der antifaschistischen Bewegung bekannt. Das Projekt verfolgt einen kollektiven Ansatz, der jedoch immer auch individuelle Züge trägt.

Ideengeschichtlich bezieht sich KuK auf die Renaissance, die den Menschen in den Mittelpunkt rückt und Religion und Hierarchien infrage stellt. Ein wichtiger Bezugspunkt ist dabei der deutsche Bauernkrieg. Wesentlichen Raum nimmt außerdem die Auseinandersetzung mit den sich als avantgardistisch verstehenden Kunstströmungen des 20. Jahrhunderts ein.

Das Buch streift dabei die Geschichte der Jugendzentrumsbewegung, erzählt von den Autonomen und der Antifa, von umgestürzten Denkmälern, spektakulären Demonstrationen, der Herstellung von illegalen Plakaten und Zeitungen und warum die Doppelfahnen der Antifaschistischen Aktion heute von links gegen rechts wehen.

»Auch zur Kulturfähigkeit der Autonomen Antifa trug Langer bei, was man in dem Buch gut sehen kann. Dort sind zahlreiche Plakate nachgedruckt, die die von ihm gegründete Gruppe Kunst und Kampf (KuK) seit Ende der 80er Jahre produziert hat. Sie mobilisierten zu Demonstrationen und politischen Kampagnen, die politische Botschaft kam gut rüber und sie hatten einen Wiedererkennungswert. Mit ihnen verabschiedete sich ein Teil der Autonomen Antifa vom Punkstil.«Peter Nowak, neues deutschland, 2. November 2016

Cover in Druckqualität
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Hintergrundinfos

»Zwei Fahnen im Kreis. Das ›Antifa-Logo‹ und & die Geschichte der Antifaschistischen Aktion« – Vortrag von Bernd Langer, Helle Panke e.V., 11. Juni 2020 (vimeo) | auch bei YouTube zu finden …


»100 Jahre Matrosenaufstand - Demonstration am 3. November in Kiel« – Studiogespräch mit Bernd Langer, Radio FSK Hamburg, 15. Oktober 2018


»In der Vorwärtsbewegung« – Auszüge aus ›Kunst und Kampf‹, in denen Bernd Langer die Zeit bei der 2004 aufgelösten Autonomen Antifa [M] beschreibt, ›junge welt‹, 25. Juli 2016


»Nicht bunt, sondern schwarz und rot sind unsere Fahnen«

Bernd Langer im Interview mit Peter Nowak, erschienen in der taz-Berlin Printausgabe vom 23. September 2016


Inhaltsverzeichnis

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