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Aufstand in den Städten

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16,00 €
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Beschreibung

Vor dem Hintergrund der schwersten Krise des Kapitalismus nach dem Zweiten Weltkrieg kam es an unterschiedlichen Orten zu Protesten, Streiks und Unruhen. So unterschiedlich die Motive und Zusammensetzung der Beteiligten waren und sind, so verschieden sind die Mittel der Protestbewegung, sich Gehör zu verschaffen.
"Nach der ersten Runde von Krisenprotesten und Occupy-Bewegung folgt deren Aufarbeitung und Beschreibung in Buchform.(...)
Mit dem von Wolf Wetzel herausgegebenen Sammelband »Aufstand in den Städten« liegt nun ein Titel vor, der in einem Rundumschlag die Krise des Kapitalismus und das weltweite Protestgeschehen aus linksradikaler Sicht abbildet."

Florian Schmid in Neues Deutschland, 22.08.12

Das Buch beschreibt in den ersten Kapiteln die Krise und analysiert die veränderten Bedingungen, die ein Großteil der Bevölkerung nicht länger hinnehmen will. Im Mittelpunkt des Buches stehen die verschiedenen Orte, an denen sich Widerstand formiert hat und dabei ist, sich zu organisieren. Nicht nur die unterschiedlichen Bedingungen der Krise werden dabei sichtbar gemacht, sondern auch die verschiedenen Vorstellungen, wie Widerstand dagegen aussehen soll und kann.
Der letzte Teil des Buches beschäftigt sich mit Einschätzungen und Perspektiven: Was ist an den verschiedenen Orten der Unruhen gleich, was ist prägnant anders? Worin unterscheiden sich Riots (in den Banlieues/Frankreich oder in Tottenham/England) von Protestbewegungen? An welche Grenzen stoßen die verschiedenen Protestbewegungen?

"Wetzel erörtert, ob die Ereignisse in England oder auch die in den französischen Banlieus Vorboten eines »kommenden Aufstands« seien. Er bringt so die gleichnamige Publikation französischer Anarchisten aus dem Jahr 2007 ins Spiel. Wetzel: »Die Fragen, die jede Linke sich selbst und anderen stellen muß, lauten: Wem gilt die Wut? Was will man mit dieser Revolte erreichen? Was ist ihr Ziel?"
Florian Osuch, Junge Welt vom 17.09.2012

Inhaltsverzeichnis
Cover in Druckqualität
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Hintergrundinfos


Zu den Protesten in Frankreich gegen die Arbeitsmarktreform sagt Bernard Schmid in einem Interview mit ›Zusammen kämpfen [Stuttgart]‹ am 21. Juli 2016: »Überrascht sein kann nur, wer nicht wusste, welche erhebliche Frustrationen in allen als ›links‹ oder ›fortschrittlich‹ zu bezeichnenden Spektren sich seit Jahren zusammengeballt hatten.« Zum vollständigen Interview ...

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