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"Im zurückliegenden Jahrhundert ereignete sich eine Reihe von Revolutionen. Im Sinne eines sozialen und freiheitlichen Fortschritts erwiesen sich dabei die wenigsten als „Lokomotiven der Geschichte“. Herrschaft wurde zumeist durch die Etablierung neuer Herrschaft ersetzt, die manches Mal das Maß der Unterdrückung im Vergleich zum Beseitigten überstieg. Diese Erfahrungen delegitimieren keinesfalls radikale Veränderungswünsche. Im Gegenteil: Reflexionen der gescheiterten Revolutionen und der vergangenen Fehler eröffnen Potenziale für Zukünftiges. Für die Analyse vergangener Fehler ist allerdings Material jenseits herrschender Deutungen notwendig. Ansätze liefern in hervorragender Weise die Erfahrungen derjenigen, die die Revolutionen kritisch begleiteten. Der Anarchist Augustin Souchy war jemand, der viele einschneidende Ereignisse des 20. Jahrhunderts hautnah miterlebte, was ihm den Ruf „Student der Revolution“ einbrachte.
Beim Unrast Verlag erschien im Jahr 2010 in der Reihe „Klassiker der Sozialrevolte“ ein Band mit insgesamt 33 Interviews, Vorträgen und Aufsätzen des 1892 geborenen und 1984 verstorbenen Souchy.
(...)
Die beschriebenen Kritikpunkte sollen allerdings nicht schmälern, dass der Band einen ausgezeichneten Blick in die Diskussionen und Verläufe anarchistischer Ideen und Kämpfe liefert und somit ein sehr ansprechendes Zeugnis des Anarchismus darstellt."

Zur vollständigen Rezension:
kritisch-lesen.de

Souchy

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