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SUMMARY:Release-Lesung ›Zeit abschaffen‹ mit Simon Nagy | Wien
DESCRIPTION:\n\nSimon Nagy feiert sein Buchrelease von ›Zeit abschaffen -
 Ein hauntologischer Essay gegen die Arbeit\, die Familie und die Herrschaf
 t der Zeit‹\, das am 1. Oktober erschienen ist\n\nDas Ende der Arbeit\, 
 die Aufhebung der Familie und die Abschaffung der Zeit treten in diesem Bu
 ch als verwandte\, einander sogar bedingende Begehren auf. Sie alle drehen
  sich um das Ziel\, der künstlichen Produktion von Gegenwart ein Ende zu 
 setzen und vergangene Kämpfe in kollektiv bestimmte Zukünfte zu transfor
 mieren.\n\nEs ist 175 Jahre her\, dass es erstmals beim Namen genannt wurd
 e: das die Gegenwart heimsuchende\, aus der Zukunft flüsternde Gespenst d
 es Kommunismus. In den letzten Jahren tauchen wieder vermehrt solche Gespe
 nster auf\, die von radikal anderen Zukünften zu flüstern wissen. Sie er
 scheinen vor allem in Filmen\, Romanen und künstlerischen Arbeiten\, sind
  aber gar nicht so leicht zu erkennen\, weil sie sich nicht an althergebra
 chte Formen des Spuks halten. Es braucht neue Werkzeuge\, um sie aufzuspü
 ren\, mit ihnen ins Gespräch zu treten und herauszufinden\, was sie uns 
 über unsere Zeit\, ihre Abschaffung und von möglichen anderen Zeiten ber
 ichten können.\n\nDer Essay Zeit abschaffen tritt mit Gespenstern der Geg
 enwart und der jüngsten Vergangenheit in einen solchen Dialog. Er sucht d
 as Gespräch mit ihnen mit dem Ziel\, ihr Flüstern nicht wie so oft als D
 rohung\, sondern als Versprechen hörbar zu machen.\n\n\nSimon Nagy arbeit
 et im Kontext verschiedener Kollektive in der Kunst-\, Text- und kritische
 n Wissensproduktion in Wien. Er ist Vorstandsmitglied von trafo.K\, einem 
 Büro für Kunstvermittlung und kritischer Wissensproduktion. Mit Lia Sude
 rmann dreht er dialogische Essayfilme\, darunter den mehrfach ausgezeichne
 ten Kurzfilm »Invisible Hands«. Er ist Teil der Künstler*innengruppe Sc
 handwache\, die gegen antisemitische Kontinuitäten im Wiener Stadtraum k
 ämpft\, und Mitbegründer der Pataphysischen Gesellschaft Wiens.\n\nDie L
 esung findet im Wiener Flucc statt\, einem kollektiv betriebenen Konzert- 
 und Veranstaltungsraum. Die Buchpräsentation ist dialogisch angelegt: Die
  Schriftstellerin Jana Volkmann\, deren Gedicht »investitionsruine« eine
  zentrale Rolle in »Zeit abschaffen« spielt\, moderiert durch den Abend.
  DJane Suendemann legt ein frisch komponiertes Mindset zum Thema Zeit auf.
  Und die Buchhandlung Stuwerbuch präsentiert einen eigens kuratierten Bü
 chertisch\, auf dem all jene erzählerischen wie theoretischen Texte aufli
 egen\, auf die sich Nagys Essay bezieht.\nNach Lesung und Performance gibt
  es Drinks\, und Musik von Martin Rovan.\nWeitere Informationen sind hier 
 zu finden.
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