Pressestimmen – UNRAST VERLAG https://unrast-verlag.de Bücher der Kritik Fri, 19 Jun 2026 11:57:42 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 https://unrast-verlag.de/wp-content/uploads/2022/10/cropped-unrast_logo-1-32x32.png Pressestimmen – UNRAST VERLAG https://unrast-verlag.de 32 32 Wir Frauen über ›Beziehungsweise Anarchie‹ https://unrast-verlag.de/2026/06/wir-frauen-ueber-beziehungsweise-anarchie/ Fri, 19 Jun 2026 11:57:41 +0000 https://unrast-verlag.de/?p=52241 Continue reading "Wir Frauen über ›Beziehungsweise Anarchie‹"

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»Sie macht klar, dass Beziehungsanarchie weniger ein konkretes Modell als vielmehr eine bestimmte innere Haltung ist. In der ersten Hälfte bleibt das Buch dabei sehr theoretisch, wenn zentrale Prinzipien beschrieben und gesellschaftliche Beziehungsnormen kritisiert und dekonstruiert werden. Interessanter und greifbarer wird das Thema (…) in der zweiten Hälfte, wo die ›Praxis im Alltag‹ anhand konkreter Werkzeuge geschildert wird.« − ks, Wir Frauen, 2/2026

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express über ›Mehr Zeit zum Leben, Lieben, Lachen‹ https://unrast-verlag.de/2026/06/express-ueber-mehr-zeit-zum-leben-lieben-lachen/ Fri, 19 Jun 2026 11:37:43 +0000 https://unrast-verlag.de/?p=52236 Continue reading "express über ›Mehr Zeit zum Leben, Lieben, Lachen‹"

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»Es handelt sich um eine kompakte Übersicht zur Geschichte und Theorie des Kampfes für Arbeitszeitverkürzung. Von dem etwas kitschig anmutenden Titel darf sich die Leser:in deshalb nicht abschrecken lassen. Er geht zurück auf einen Kampagnenslogan der IG Druck und Papier und der IG Metall aus dem Jahr 1984. (…) [Das Buch] bietet nicht nur einen kohärenten Überblick, sondern greift auch die in den gewerkschaftlichen Debatten traditionell eher unterbelichteten Perspektiven auf. So etwa die feministischen Theorien zur Arbeitszeitverkürzung (…) oder die wertkritische Auseinandersetzung Galow-Bergemanns mit der Gewerkschaftspolitik. Nicht zuletzt ist die historische Rückbesinnung, die Dietl und Birnen leisten, unerlässlich für eine Arbeitszeitpolitik auf der Höhe der Zeit.« − Finn Gölitzer, express, 9-10/2025

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Contraste über ›Mothering‹ https://unrast-verlag.de/2026/05/contraste-ueber-mothering/ Fri, 29 May 2026 12:46:51 +0000 https://unrast-verlag.de/?p=51940

»Das Buch ist für alle sehr gut geeignet, die eine Offenheit für ein etwas experimentelles Schreiben mitbringen und sich auf emotionale, kreative und wissenschaftliche Räume einlassen möchten, die von einer radikalen Praxis der Fürsorge erzählen und in denen Stimmen zu Wort kommen, die sonst häufig ungehört bleiben.« − Johanna Schmidt, Contraste, Juni 2026

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FILMLÖWIN über ›Jenseits des Schreckens‹ https://unrast-verlag.de/2026/05/filmloewin-ueber-jenseits-des-schreckens/ Wed, 27 May 2026 11:10:07 +0000 https://unrast-verlag.de/?p=51892 Continue reading "FILMLÖWIN über ›Jenseits des Schreckens‹"

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»Die Textsammlung Jenseits des Schreckens beschäftigt sich vor allem mit erzählerischen Leerstellen in Horrorfilmen und theoretischen Lücken bei der Verhandlung des Genres. Auf dieser Grundlage sucht sie nach Ausgangspunkten, wo sich durch das Genre neue Räume eröffnen (können). Sie erinnert daran, dass Horror viel mehr mit sich bringt als fantastisches Erzählen, sondern meist mehr im Realen verankert ist, als gedacht, und sich durchaus als Werkzeug eignet, um über gesellschaftliche Strukturen der Marginalisierung zu sprechen. (…) Bushra wirft (…) einen Blick auf die Möglichkeiten des Horrorgenres, die weit über verbreitete Narrative, Erzählmechanismen und Archetypen hinausgehen. Sie interessiert sich für Formen von Schrecken, die das Fantastische des Horrors heranziehen, um Furcht einzujagen, und ebenso als dekoloniales Werkzeug funktionieren, um hegemoniale Vorstellungen von filmischen Ästhetiken und realen Strukturen herauszufordern. « − Sabrina Vetter, FILMLÖWIN, 21. Mai 2026


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Missy Magazine über ›Handbuch Transformative Gerechtigkeit‹ https://unrast-verlag.de/2026/05/missy-magazine-ueber-handbuch-transformative-gerechtigkeit/ Wed, 27 May 2026 11:01:32 +0000 https://unrast-verlag.de/?p=51890

»Mit einer starken Betroffenenzentrierung und dem Ziel der Verhaltensänderung ist TG − in Kombination mit dem Konzept der kollektiven Verantwortungsübernahme − eine radikale präfigurative Praxis, die stigmatisierende Täter-/Opferkategorien aufbricht und auf individueller und kollektiver Ebene wirkt, um über Generationen hinweg Gesellschaft zu verändern.« − Tamina Rössger, Missy Magazine, 03/2026

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Bibliomaniacs über ›Antifaschistische Aktion‹ https://unrast-verlag.de/2026/05/bibliomaniacs-ueber-antifaschistische-aktion/ Wed, 27 May 2026 10:49:10 +0000 https://unrast-verlag.de/?p=51886 Continue reading "Bibliomaniacs über ›Antifaschistische Aktion‹"

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»Bereits die ersten Seiten machen deutlich, mit welcher Detailtiefe und historischen Kompetenz Bernd Langer arbeitet. Der Autor verbindet politische Analyse, Zeitgeschichte und Bewegungsforschung zu einem Gesamtbild, das in dieser Form einzigartig ist. Gerade in einer Epoche, die von Pandemie, gesellschaftlicher Polarisierung, Verschwörungsideologien und dem Wiedererstarken rechter Bewegungen geprägt wurde, schafft dieses Buch Orientierung und Kontext. (…) Das Werk gehört ohne Zweifel zu den umfassendsten Darstellungen des modernen Antifaschismus im deutschsprachigen Raum. Wer verstehen möchte, wie sich rechte Bewegungen verändern, wie antifaschistischer Widerstand organisiert wird und welche gesellschaftlichen Konflikte die Gegenwart prägen, findet hier ein unverzichtbares Buch. Ein hochaktuelles, mutiges und äußerst informatives Werk, das politische Bildung, historische Einordnung und gesellschaftliche Analyse auf beeindruckende Weise miteinander verbindet.« − Bibliomaniacs, 20. Mai 2026


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Südwind-Magazin über ›Che‹ https://unrast-verlag.de/2026/05/suedwind-magazin-ueber-che/ Wed, 20 May 2026 11:59:50 +0000 https://unrast-verlag.de/?p=51789 Continue reading "Südwind-Magazin über ›Che‹"

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»Als Che ist der argentinische Arzt und Revolutionär Ernesto Rafael Guevara de la Serna weltbekannt geworden. Wie es dazu gekommen ist, zeichnete der US-amerikanische Illustrator und Autor Spain Rodriguez (1940–2012) nach. Er galt als ›sozialistische Seele‹ der Underground-Comic-Bewegung der 1960er-Jahre. (…) In einem lesenswerten Nachwort umreißen Herausgeber Paul Buhle und Künstlerin Sarah Seidman die Entstehungsgeschichte des symbolträchtigen Bildes des Che Guevara und zeigen auf, wie er von verschiedenen Gruppierungen – von Latino-Communities bis Black-Power-Bewegung in den 1960er und 1970er Jahren bis heute – von einer breiten, globalen Öffentlichkeit gesehen wird.« − Christina Schröder und Christine Tragler, Südwind-Magazin, 03/2026

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Südwind-Magazin über ›Mothering‹ https://unrast-verlag.de/2026/05/suedwind-magazin-ueber-mothering/ Wed, 20 May 2026 11:53:39 +0000 https://unrast-verlag.de/?p=51785 Continue reading "Südwind-Magazin über ›Mothering‹"

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»Fürsorge ist politisch – das ist die These eines neuen Sammelbands im Hosentaschenformat. Mothering. Subversive Fürsorge als radikale Praxis (…), herausgegeben von Purnima Vater und Carolina Tamayo Rojas, versammelt vierzehn Stimmen aus Pädagogik, Sozialarbeit, Wissenschaft und Kunst. Sie machen die Vielfalt deutlich, wie Mutterschaft weitergedacht und als politische Handlungsweise praktiziert werden kann. In Form von persönlichen Erfahrungsberichten, theoretischen Reflexionen bis hin zu Gedichten und Bildern wird dargelegt, wie Fürsorge in verschiedenen Kulturen, in hegemonialen, kolonial geprägten Konzepten und Geschlechterkategorien verankert ist, und welche Möglichkeiten und Chancen sich uns eröffnen, wenn wir sie überwinden.« − Christina Schröder und Christine Tragler, Südwind-Magazin, 03/2026

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Augustin über ›Untergang einer Generation‹ https://unrast-verlag.de/2026/04/augustin-ueber-untergang-einer-generation/ Fri, 24 Apr 2026 10:32:16 +0000 https://unrast-verlag.de/?p=51353 Continue reading "Augustin über ›Untergang einer Generation‹"

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»Eindrucksvoll schildert die Frauenrechts-Aktivistin Azada Azad in ihrer Graphic Novel Untergang einer Generation die Rückkehr der Taliban nach Afghanistan. Zwei Jahrzehnte nachdem sie vertrieben worden waren, sind die radikalen Islamisten am 14. August 2021 wieder in ihrer Heimatstadt in der Provinz Daikondi einmarschiert. ›Die Stadt war nicht mehr dieselbe. Es war, als ob all die Tage und Nächte, die sie allein mit den alten Scharlatanen und den Henkern der Geschichte verbracht hatten, sie in einen Friedhof der Angst verwandelt hätten. Um das Golbadam-Denkmal war die weiße Fahne der Taliban drapiert und eine unheimliche Stille lag über der Stadt. Eine Stille, deren Schwere mich peitschte.‹ Mit der Machtübernahme durch die religiösen Fundamentalisten geht die Unterdrückung der Frauen einher, Berichte von Bedrängung und Einschüchterung inklusive. Auf beklemmende Weise berichtet die Autorin aus ihren Erfahrungen in der Frauenberatung vor Ort, auf Deutsch und Farsi. Illustriert ist die Geschichte aufwändig von Sayed Muhammad. Die Graphic Novel vermittelt die Schwere und Ausweglosigkeit der Situation in Afghanistan – ohne Entkommen.« − Christof Mackinger, Augustin, April 2026

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H-Soz-Kult über ›Das Auge des Meisters‹ https://unrast-verlag.de/2026/04/h-soz-kult-ueber-das-auge-des-meisters/ Fri, 24 Apr 2026 10:18:58 +0000 https://unrast-verlag.de/?p=51349 Continue reading "H-Soz-Kult über ›Das Auge des Meisters‹"

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»Matteo Pasquinelli leistet einen wichtigen und lesenswerten Debattenbeitrag, der das Schlaglicht auf die sozioökonomischen Bedingungen von Technikentwicklung wirft und mit seinem Fokus auf Arbeitsteilung ein fundiertes Konzept ihrer Analyse liefert. Dank der akribischen Zusammenführung von Arbeiten aus der politischen Epistemologie mit historischen Fallbeispielen und Bezügen in die Gegenwart bietet der Autor eine solide Grundlage für vertiefende Studien. Er zeigt deutlich, dass Technik als vermeintlich neutrale Lösung für ökonomische und soziale Herausforderungen diese vielmehr verschiebt, verstärkt oder sogar perpetuiert, keinesfalls aber einfach zu lösen vermag. Die Frage nach der Arbeit wird mit KI nicht geklärt, sondern muss immer wieder neu gestellt werden. Daher verdient ›Das Auge des Meisters‹ nicht nur in Geistes- und Sozialwissenschaften Aufmerksamkeit, sondern insbesondere auch bei Entscheidungsträger:innen in Politik und Wirtschaft.« − Dinah Pfau, H-Soz-Kult, 21. 04. 2026

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