Susan Arndt – UNRAST VERLAG https://unrast-verlag.de Bücher der Kritik Tue, 09 Sep 2025 12:22:33 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.2 https://unrast-verlag.de/wp-content/uploads/2022/10/cropped-unrast_logo-1-32x32.png Susan Arndt – UNRAST VERLAG https://unrast-verlag.de 32 32 Mythen, Masken und Subjekte https://unrast-verlag.de/produkt/mythen-masken-und-subjekte/ Wed, 12 Jul 2023 08:42:14 +0000 http://neuershop.unrast-verlag.de/?post_type=product&p=27946 Mythen, Masken und Subjekte kann mittlerweile wohl zu Recht als Klassiker der ›Critical-Whiteness‹-Studies bezeichnet werden. Bereits 2005 in erster Auflage erschienen, erschließt der Band einem größeren Publikum die Verlagerung des Fokus im postkolonialen Diskurs Deutschlands auf das ›eigene‹ weiße Subjekt.

Die kritische Auseinandersetzung mit der Kategorie Weißsein wird aus einer Schwarzen Perspektive als konzeptionellem Schwerpunkt vorgenommen und somit der enorme und durchaus nachhaltige Einfluss Schwarzer Menschen und People of Color in Wissenschaft und Kunst gewürdigt. Mit seinem Fokus auf die Subjekte rassistischer Herrschaft entwirft das Buch kritische Perspektiven auf Debatten um Kolonialismus, Rassismus, Feminismus und Postkolonialiät.

]]>
Feminismus im Widerstreit https://unrast-verlag.de/produkt/feminismus-im-widerstreit/ Sun, 30 Oct 2022 22:34:33 +0000 http://neuershop.unrast-verlag.de/?post_type=product&p=27735 Continue reading "Feminismus im Widerstreit"

]]>
Nur noch als eBook erhältlich.

Der Feminismus hat in Afrika einen schweren Stand. Neben den üblichen Vorbehalten begegnen in afrikanischen Gesellschaften auch viele SympathisantInnen dem Feminismus mit kritischer Distanz. Diese wurzelt in dem Vorwurf, der weiße, westliche Feminismus sei zu eurozentristisch und thematisiere die Geschlechterverhältnisse losgelöst von anderen sozialen, politischen, ökonomischen und kulturellen Formen der Diskriminierung. Dadurch motiviert, entwickeln AfrikanerInnen verschiedene feministische Alternativkonzepte (Womanismus, Stiwanismus). Susan Arndt macht deutlich, dass der afrikanische Feminismus in seiner Bandbreite auch eine Herausforderung für den weißen westlichen Feminismus darstellt.

»Umfassend und doch differenziert vergleichend geschrieben, eine wunderbar verständliche Einführung ins Thema aus weißer westlicher (Ein-)Sicht.« Gunda Thielking, aradia-frauenbuchladen

»Feministische Positionen werden hier nicht bloß konstatiert, sondern in Form einer Geschichte emotional überzeugend dargestellt.« Anne Lehnert, quer/elles Nr. 9, 2-2001, Newsletter der frauenbibliothek

»Ein Buch ausschließlich über die unterschiedlichen Denk- und Betrachtungsweisen, die Schwarze afrikanische Feministinnen auf ihre Gesellschaften und die Welt im allgemeinen werfen. Sich abgrenzend zu den subtilen und offenen Rassismen weißer europäischer und amerikanischer Frauen, auf der Suche nach anderen, treffenderen Begriffen, im Widerstreit miteinander – ein Buch über die Vielfalt afrikanisch-feministischen Denkens, das sich in der belletristischen Literatur verschiedener Autorinnen und Länder widerspiegelt. Umfassend und doch differenziert vergleichend geschrieben, eine wunderbar verständliche Einführung ins Thema aus weißer westlicher (Ein-)Sicht.«Gunda Thielking, aradia-frauenbuchladen

»Seit den 60er Jahren publizieren afrikanische Autorinnen im europäischen Raum. Ihre Texte werden im Westen großteils als feministische Literatur rezipiert. Doch kaum eine der Autorinnen tritt in der Öffentlichkeit als Feministin auf. Susan Arndt versucht der Frage nach der Verweigerung des westlichen Konzepts des Feminismus nachzugehen. Afrikanische und afroamerikanische Alternativkonzepte, die die spezifische Situation der schwarzen Frau berücksichtigen, werden im ersten Teil des Buches detailliert vorgestellt. Alle Theorien – vom Womanismus Alice Walkers bis zum Stiwanismus Ogundipe-Leslies – bauen auf der Idee der Komplementarität der Geschlechter auf. Und aus allen Theorien klingen die Verletzungen und Demütigungen durch den Kolonialismus und Neokolonialismus nach. Nicht zu Unrecht wird dem westlichen Feminismus Kulturimperialismus vorgeworfen. Um der Darstellung der Komplexität und Widersprüchlichkeit von afrikanischen Gesellschaftssystemen und Geschlechterverhältnissen in der Frauenliteratur gerecht zu werden, entwirft Susan Arndt ein dreigeteiltes Klassifikationsmodell, das, wie sie betont, als heterogenes Modell zu betrachten sei. Der zwar behutsame Versuch die unterschiedlichen Texte und Positionen von Autorinnen eines ganzen Kontinents in dieses Modell einzuordnen, spiegelt letztlich eine eurozentrische Sichtweise afrikanischer Lebenswelten wider.«Lisa Ndokwu, WeiberDiwan, Winter 2000

»Die These, dass rechte Frauen unterschiedliche Positionen zum Geschlechterverhältnis vertreten, ist nicht neu. Die kürzlich von Renate Bitzan veröffentlichte Studie ›Selbstbilder rechter Frauen‹ belegt es nun auch wissenschaftlich: das Klischee vom blondbezopften Trachtenmädel und Heimchen am Herd hat mit der Selbstwahrnehmung der meisten Frauen im rechtsextremen Spektrum kaum etwas zu tun. Im Gegenteil: Antisexistische Positionen im Bezug auf Pornografie und sexuelle Gewalt sind keine Seltenheit und auch die Forderung nach Gleichberechtigung im Arbeitsleben ist nicht unüblich.«edition diskord. Tübingen, 2000

]]>
Wie Rassismus aus Wörtern spricht https://unrast-verlag.de/produkt/wie-rassismus-aus-woertern-spricht/ Fri, 29 Mar 2019 22:50:08 +0000 http://neuershop.unrast-verlag.de/?post_type=product&p=28166 »Wenn ich nur 30 Bücher besitzen dürfte, wäre dieses eines davon.« – Ralf-Erik Posselt, Gewalt Akademie Villigst / SOS-Rassismus-NRW

Das erkenntnisleitende Ziel vonWie Rassismus aus Wörtern spricht besteht darin, herauszuarbeiten, wie weiße Europäer*innen kolonialistisches und rassistisches Denken erschaffen und es in Wissensarchiven und ihren Begriffen konserviert haben, durch welche es bis heute wirkmächtig ist. Folgerichtig werden hier Kernbegriffe des weißen westlichen Wissenssystems diskutiert, um das Zusammenwirken von Rassismus, Wissen und Macht aufzuarbeiten.
Diese Ausführungen werden grundiert durch theoretische Erörterungen zu Kolonialismus und Rassismus und ergänzt durch alternative widerständige Benennungswege.
Es geht dabei nicht um eine administrativ betriebene oder geforderte staatliche Sprachpolitik, sondern um die analytische Offenlegung dessen, was ›unsere‹ Sprache an Tradierungen enthält, was sie beinhaltet und somit reproduziert – und dabei durch Verleugnungsstrategien schützt. Die gesellschaftspolitische Hoffnung besteht darin, durch die sprachliche Bewusstmachung auch Bewusstsein und dann die Sprachpraxis zu ändern.

»Fachlich fundiertes, wie vielfältiges Grundlagen- und Nachschlagewerk, das vor allem jenen, die sich beruflich mit Sprache beschäftigen (etwa Journalisten), ans Herz gelegt werden sollte. (…) Das Privileg, sich nicht mit Rassismus beschäftigen zu müssen, es ist ein weißes.« Marie-Sophie Adeoso, Frankfurter Rundschau

»Das Buch Wie Rassismus aus Wörtern spricht hat einen hohen Gebrauchswert für Lehrende, Studierende, Medienschaffende.« Anke Schwarzer, analyse & kritik

»Es handelt sich um ein durchaus außergewöhnliches und sehr kreatives Buch. Es nennt sich ein Nachschlagewerk und ist dies auch, aber es ist viel mehr.« Prof. Dr. Christine Labonté, socialnet.de

»Zu den Stärken des Bandes gehört die Verzahnung der Analyse des Fortwirkens kolonialer Konzepte mit sprachlichen Widerstandsstrategien.« Lotte Arndt, Peripherie 126/127

»Das Verdienst von Wie Rassismus aus Wörtern spricht ist, dass es unterschiedliche Perspektiven und Wissen zu diesem vielschichtigen Thema zusammenführt und als (kritisches) Nachschlagwerk bereitstellt.« Elisabeth Gregull | Heinrich-Böll-Stiftung

»In dieser Breite der Auseinandersetzung liefert der Band einen unverzichtbaren Beitrag zu einer oft heruntergespielten Debatte. Als Anstoß, aber auch als Hilfestellung und Vorbild zur Reflexion geht er dabei weit über einen bloß akademischen Wirkradius hinaus.« – Alexander Struwe, pw-portal.de

 

]]>
Afrika und die deutsche Sprache https://unrast-verlag.de/produkt/afrika-und-die-deutsche-sprache/ Thu, 08 Mar 2018 23:00:00 +0000 http://neuershop.unrast-verlag.de/?post_type=product&p=27480 Dieser Titel ist nur noch als eBook erhältlich.

Das Buches möchte ein Bewusstsein dafür schaffen, dass Rassismus und Sprache eng miteinander verknüpft sind. Viele heute gebräuchliche Begriffe zu ›Afrika‹ im weitesten Sinne haben eine kolonialistisch geprägte, rassistisch wirkende Bedeutungsgeschichte, die immer noch zum Ausdruck kommt. Es ist ein Anliegen des Buches aufzuzeigen, wie diese Begriffe rassistisch gebraucht und welche Konzepte mit ihrer Benutzung transportiert werden. Und es will Menschen zum Nachdenken anregen, die meinen, längst reflektiert zu sprechen. Vielen ist nicht bewusst, dass Begriffe wie ›Stamm‹, ›Schwarzer Kontinent‹, ›primitiv‹ oder ›Häuptling‹ einen diskriminierenden Gehalt haben.

Der Hauptteil des Buches enthält über 30 kolonial und rassistisch geprägte Begriffe, mit denen Afrika und Schwarze bezeichnet werden. In ergänzenden Beiträgen wird die Wechselwirkung von Rassismus und Sprache diskutiert; mit einer exemplarischen Analyse eines Zeitungsartikels wird außerdem gezeigt, wie sich auch unabhängig von rassistischen Begriffen der rassistische Diskurs sprachlich manifestiert.

Das Buch eignet sich für die politische Bildung und Wissenschaft und möchte – über allgemein interessierte Leser*innen hinaus – Multiplikator*innen an Schulen und Universitäten, in (Schul- & Sachbuch-)Verlagen, öffentlichen Institutionen und natürlich den Medien erreichen.

Unter Mitarbeit von Marlene Bauer, Andriana Boussalas, Katharine Machnik und Kathrin Petrow

»Mit ›Afrika und die deutsche Sprache‹ haben die Autorinnen […] ein wichtiges Nachschlagewerk geschrieben, das helfen kann, die kritische Reflexion seiner Leser/innen anzuregen. Der Verlag hofft, dass besonders Personen in ›multiplikatorischen Funktionen‹ sich mit dem Buch beschäftigen. Diesem Wunsch kann der Rezensent sich nur anschließen. Hoffentlich wurden einige Exemplare an die verschiedenen Redaktionen deutscher Wörterbücher verschickt.«Micha Ostermann, Die Berliner Literaturkritik

]]>
AfrikaBilder https://unrast-verlag.de/produkt/afrikabilder-ebook/ Mon, 31 Oct 2022 08:54:24 +0000 http://neuershop.unrast-verlag.de/?post_type=product&p=28437 Die Print-Version dieses Titels ist vergriffen, wir haben es daher als eBook neu aufgelegt. Die stark gekürzte Studienausgabe ist nach wie vor als Print-Version erhältlich.


AfrikaBilder stellt eine innovative, materialreiche und fundierte kritische Auseinandersetzung mit dem deutschen Rassismus dar, die – in der Literatur sonst meist unberücksichtigt – hierbei die rassistische Diskriminierung und die (neo)kolonialen Verbrechen an Menschen schwarzer Hautfarbe in die aktuelle Diskussion um Rassismus einfügt.

“Ein gutes, ein äußerst empfehlenswertes Buch!” terz 4/02

“Rassistische Denkmuster und Verhaltensweisen lassen sich keineswegs nur auf die Zirkel organisierter Rechtsextremisten reduzieren, sondern spiegeln sich in Politik und Medien, im öffentlichen und privaten Leben, so die provokante These von Susan Arndt. (…) Überzeugend illustrieren drei Themenschwerpunkte mit insgesamt dreiundzwanzig Beiträgen die Komplexität des Problems.” Rita Schäfer, Frankfurter Rundschau 15.04.2002

“Dieses Buch ist ein ausgezeichneter Beitrag zu dem von den Vereinten Nationen für 2001 ausgerufenem Internationalen Jahr “Dialog zwischen den Kulturen”. Es ist zu hoffen, dass es auf viele Schreib- und Arbeitstische, in Bücherregale in Schulen, Hochschulen und Volkshochschulen gelangt. Jos Schnurer, Lehrbeauftragter an der Universität Hildesheim

]]>
AfrikaBilder – Studienausgabe https://unrast-verlag.de/produkt/afrikabilder-studienausgabe/ Sun, 30 Oct 2022 22:25:24 +0000 http://neuershop.unrast-verlag.de/?post_type=product&p=27482 Continue reading "AfrikaBilder – Studienausgabe"

]]>
Das ungekürzte Gesamtwerk gibt es noch als eBook!


AfrikaBilder stellt eine innovative, materialreiche und fundierte kritische Auseinandersetzung mit dem deutschen Rassismus dar, die – in der Literatur sonst meist unberücksichtigt – hierbei die rassistische Diskriminierung und die (neo)kolonialen Verbrechen an Menschen schwarzer Hautfarbe in die aktuelle Diskussion um Rassismus einfügt.

»Rassistische Denkmuster und Verhaltensweisen lassen sich keineswegs nur auf die Zirkel organisierter Rechtsextremisten reduzieren, sondern spiegeln sich in Politik und Medien, im öffentlichen und privaten Leben, so die provokante These von Susan Arndt. Die an der Humboldt-Universität tätige Afrika-Wissenschaftlerin dokumentiert mit dem von ihr herausgegebenen, fundierten und doch einer breiten Leserschaft anschaulichen Buch, wie sehr Stereotypen über Afrika und seine Bewohner die Projektionsflächen unserer Ängste und Sehnsüchte sind. Gerade deswegen stehen sie einer Auseinandersetzung mit der Vielfalt afrikanischer Gesellschaften diametral entgegen.

Überzeugend illustrieren drei Themenschwerpunkte mit insgesamt dreiundzwanzig Beiträgen die Komplexität des Problems: Während der erste Teil die historischen Hintergründe aufzeigt, konzentriert sich der zweite auf die negativen Afrikabilder in Kunst und Literatur. Schließlich legt der dritte die politischen Rahmenbedingungen dar, mit denen Afrikaner in Deutschland konfrontiert sind. (…)« – Rita Schäfer, FR-Spezial ›Das politische Buch‹ zur 1. Auflage

]]>