Sheila Mysorekar – UNRAST VERLAG https://unrast-verlag.de Bücher der Kritik Fri, 21 Mar 2025 20:38:21 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9 https://unrast-verlag.de/wp-content/uploads/2022/10/cropped-unrast_logo-1-32x32.png Sheila Mysorekar – UNRAST VERLAG https://unrast-verlag.de 32 32 re/visionen https://unrast-verlag.de/produkt/re-visionen/ Sat, 15 May 2021 21:51:53 +0000 http://neuershop.unrast-verlag.de/?post_type=product&p=28216 Im vorliegenden Band werden erstmals kritische Stimmen ausnahmslos von People of Color zusammengebracht – Schwarze Deutsche, Roma und Menschen mit außereuropäischen Flucht- und Migrationshintergründen. Ihre widerständige Wissensproduktion und ihr politischer Erfahrungsaustausch bringen alternative Diskussionen hervor. Sie setzen sich mit Rassismus, Islamophobie und ausgrenzenden Migrations- und Integrationsregimes auseinander und diskutieren Fragen von individuellem und kollektivem Widerstand, antirassistischer Kulturpolitik und postkolonialen Denkansätzen. Selbstbestimmte Räume und solidarische Visionen werden sichtbar, welche die rassistische Logik des Teilens und Herrschens herausfordern und auf grenzüberschreitende Identitäten und Bündnisse zielen.

 »Jeder der zahlreichen Essays ist für sich unverzichtbar, weil er am Konsens Weißer Lebensart einen Teil der medialen Verleugnungsstrategien bezüglich der Realität abträgt.«Birgit v. Criegern, trend Onlinezeitung

Die politischen Analysen, literarischen Essays, Glossen sowie Gespräche verweisen auf eine große Bandbreite von Ausdrucksformen. Zu Wort kommen Theoretiker/-innen, Aktivist/-innen und Kulturarbeiter/-innen. Ihre Standpunkte sind vielschichtig und unterschiedlich, doch verbindet sie ein gemeinsamer gesellschaftlicher Ausgangspunkt: Alle vermessen, von diversen rassifizierten Subjektpositionen aus, den dominanten Mainstream in neuer Weise. Durch den People of Color-Ansatz wird ein Paradigmenwechsel möglich, der die weiße Norm hinterfragt und nachhaltig untergräbt. Ein Ziel dieses Buches ist es, andere Sensibilitäten und Artikulationen zugänglich zu machen und mit befreienden Impulsen in aktuelle politische Debatten einzugreifen, die bisher von weißen Perspektiven geprägt sind.

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Dienstags gibt es Tantra-Sex https://unrast-verlag.de/produkt/dienstags-gibt-es-tantra-sex/ Sun, 30 Oct 2022 22:33:52 +0000 http://neuershop.unrast-verlag.de/?product=dienstags-gibt-es-tantra-sex Continue reading "Dienstags gibt es Tantra-Sex"

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Ist Oliver Kahn ein Homo Sapiens? Warum sind Pornografen so schlecht in Erdkunde? Und was passiert, wenn Tante Gudrun den Tantra-Sex-Kurs in der Volkshochschule belegt?
»Dienstags gibt es Tantra-Sex« sind politische Satiren über Rassismus, Sex und die Kombination von beidem, zum Beispiel die Vorgänge im Bett von Hans Weißwurst. Geschichten über das Deutschland von heute, Geschlechterbeziehungen aller Farben und Kombinationen, und bemerkenswerte Wahrheiten über internationale Politik – zum Beispiel, dass Fußpilz die stärkste Waffe der US-Söldner in Südamerika ist.

Die Journalistin Sheila Mysorekar greift in ihr Arsenal von schwarzem Humor und scharfer Analyse: Es gibt witzige Geschichten über die deutschen interkulturellen Beziehungen, vor allem zwischen Mann und Frau, ebenso wie Satiren über politische Besonderheiten aus aller Welt. Wir begegnen türkischen Rentnern im deutschen Altersheim, dem Azubi bei al-Qaida, sowie dem ultimativen Feind: der stalinistisch-islamistischen Kokainmafiosi.
Und nicht vergessen: Bauchtanz ist keine Lösung!

Weitere Informationen

Bea Dorn schreibt in einer Sammelrezension zum Thema “Wie Rassismus, Sexismus und Klassengesellschaft zusammenhängen (außer an deutschen Unis)” in der literatur konkret:

“… Erholung verschafft da Sheila Mysorekars »Satiren über Rassismus, Sex und den Neandertaler«. Das Ende des Rassismus heiße in Deutschland »Yes we Cem!«, spottet sie, und die besten Berufsaussichten hätten Frauen momentan in der FARC. Aus dem Handgelenk schmettert die schwarze Journalistin unsere Identitätskonstruktionen an die Wand und deckt mal polemisch bis albern, mal mit Hilfe historischer und politischer Fakten die Mythen in ihnen auf. Wenn sie dabei in verschiedene Rollen schlüpft, läßt der saloppe Ton (nix für Grufties) schnell vergessen, wer da eigentlich spricht (und wer aufs Korn genommen wird). Fraglich ist, ob die Parodie des deutschen Sprachgebrauchs beim weißen Durchschnittsleser Stereotype nicht eher reproduziert als aufbricht. Den dahinter verborgenen Sarkasmus zu begreifen, dürfte nicht gerade seine Stärke sein. Aber das kann nicht Mysorekars Sore sein, sie hat sich entschieden, ihr Publikum mit beneidenswerter Leichtigkeit zu unterhalten – und schafft dabei Unerhörtes: Wir lernen uns kennen und lachen darüber.”

Zum Sendemanuskript einer Rezension von Walter Kuhl, Radio Darmstadt, Jan. 2010

Pressestimmen

“Zum Schreien komisch sind diese Kurzgeschichten über Rassismus, Sex und die Kombination von beiden.” “Einmal mit dem Buch angefangen, ist es wirklich schwer, wieder damit aufzuhören.” – Conny Gantze, “fiber” 17/2010

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