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Im vorliegenden Buch kommen erstmals Antifaschist_innen zu Wort, die in einer geheimen antifaschistischen Organisation arbeiteten, die in den 1980er Jahren militant und konsequent rechte Strukturen bekämpfte
Horst Schöppner

Antifa heißt Angriff

Militanter Antifaschismus in den 80er Jahren

ISBN 978-3-89771-823-4
Erscheinungsdatum: März 2015
Seiten: 264
Reihe: reihe antifaschistischer texte Band: 25
Ausstattung: softcover
16,00 €

Beschreibung

2. Auflage

Aus dem Umfeld der autonomen Szene bilden sich in den 1980er Jahren antifaschistische Gruppen, die gut organisiert und gezielt die rechten Zusammenhänge angreifen. Bundesweit entwickeln örtliche Antifa-Gruppen ein Netzwerk, das Aktionen koordiniert, die Öffentlichkeit informiert und Antifaschismus auf die politische Agenda setzt. Parallel dazu entwickelt sich die sogenannte Kommandomilitanz.

»Mit Antifa heißt Angriff wird eine Lücke in der Literatur über die linken Bewegungen der alten Bundesrepublik geschlossen. [...] ein lebendiges Bild der militanten Bewegung, über Debatten um Patriarchat und Gewalt, ideologische Differenzen oder das teils komplizierte Verhältnis zu den zumeist unorganisierten Autonomen. [...] lesenswerte(n) Lektüre über einen bislang wenig beachteten Teil der Geschichte der antifaschistischen Bewegung.« – junge Welt, 12. August 2015

Antifaschistische Gruppen greifen die Infrastruktur der Neonazis an, zünden Druckereien oder Wehrsportzentren an, zerstören Fahrzeuge und Gebäude, erbeuten Mitgliederlisten oder verseuchen Versammlungsorte mit Buttersäure.

»[...] ein äußerst lesenswertes Buch [...] hat das Zeug dazu, zum Standardwerk über den militanten Antifaschismus der achtziger Jahre zu werden [...]« – Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e. V. (a.i.d.a.), 18.  August 2015

Im vorliegenden Buch kommen erstmals Antifaschist*innen zu Wort, die in einer geheimen antifaschistischen Organisation arbeiteten, die in den 1980er Jahren militant und konsequent rechte Strukturen bekämpfte. Sie sprechen über ihre Motive, Aktionen und die klandestine Struktur, die mit Angriffen die Mobilisierung der Neonazis aufzuhalten versuchte. Der Autor greift bei seinen Recherchen auf bisher unbekannte Dokumente, Flugblätter, Artikel, Anschlagserklärungen und Städteberichte zurück.

Autor*in

Horst Schöppner

Horst Schöppner
Antifa heißt Angriff
Militanter Antifaschismus in den 80er Jahren

ISBN 978-3-89771-823-4
Reihe: reihe antifaschistischer texte Band: 25
Erscheinungsdatum: März 2015


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Hintergrundinfos

 

Militante Aktionen gegen Neonazis, unvollständige Zeitleiste 1980 bis 1990 (ND)


 

 

»Wir hatten das militante Antifa-Monopol«
Autonome Antifaschisten sprechen über ihre Organisierung in den 1980er Jahren der Bundesrepublik – und über die Gründe ihres Scheiterns
Interview nd, 1. November 2014

 

Und der Versuch, einen Autor (Bernd Langer - Antifaschistische Aktion) zu kriminalisieren:

Berliner Staatsanwaltschaft wertet Langers Äußerungen als Billigung eines Verbrechens und »bewusste Provokation«

Artikel nd, 28. Juli 2015

 

»Die Gerichtsposse wird zur endlosen Geschichte«
»Dauerte der erste Prozess um Langers Zitat in der ersten Instanz vor dem Amtsgericht eine Stunde, war er im zweiten Anlauf vor dem Landgericht schon nach zehn Minuten beendet.«

Artikel nd, 13.04.2016


 

 

 

 

 
Anlässlich des Prozesses gegen den Antifaschisten Bernd Langer: Ein Porträt des leidenschaftlichen Reaktionärs Alexander von Stahl von Horst Schöppner
Artikel Lower Class Magazine, 11. April 2016


Kurzinterview von Get Up Mannheim mit dem Autor ...