
»Die Corona-Pandemie ist zwar längst aus dem täglichen Nachrichtenfokus verschwunden, ihre gesellschaftlichen, politischen und persönlichen Folgen sind jedoch keineswegs verschwunden. Umso wichtiger finde ich Bücher, die sich kritisch mit der Frage auseinandersetzen, wie wir heute auf diese außergewöhnliche Zeit zurückblicken und welche Erfahrungen dabei möglicherweise verdrängt oder vergessen werden. […] Wer sich für die politische und gesellschaftliche Aufarbeitung der Corona-Pandemie interessiert und dabei bewusst eine linke Perspektive kennenlernen möchte, findet hier eine anregende Lektüre. Der Band richtet den Blick auf Aspekte, die in der öffentlichen Debatte leicht verloren gehen können, und stellt Fragen nach Verantwortung, Solidarität und gesellschaftlichen Konsequenzen. Ein engagiertes, kritisches und diskussionswürdiges Buch zu einem Thema, das noch lange nicht abgeschlossen ist. ›Die verdrängte Pandemie‹ erinnert daran, dass gesellschaftliche Aufarbeitung Zeit braucht – und dass es gerade bei kontroversen Themen wichtig ist, unterschiedliche Stimmen ernst zu nehmen.« − bibliomaniacs, 3. September 2026
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