Wie kommen wir in gerechte(re) und ökologisch-nachhaltige(re) Gesellschaften? Anarchistische Aufbrüche stellt Transformation selbst ins Zentrum: nicht als Schlagwort, sondern als Frage nach gangbaren Wegen in eine befreite Gesellschaft. Damit verschreibt sich der Sammelband dem Prinzip des vorhergehenden Bandes Anarchistische Gesellschaftsentwürfe, der Fantasie so viel konkretes Futter wie möglich zu geben. Er versammelt Perspektiven aus Wissenschaft, Kunst und sozialen Bewegungen und verbindet strategische Debatten (revolutionär/reformistisch) mit konkreten Praxen wie direkter Aktion, Selbstorganisation, Bildungsarbeit und Sorgearbeit.
Dadurch bietet das Buch Orientierung für Leser*innen, die nicht bei Kritik stehen bleiben, sondern wissen wollen, wie gesellschaftliche Veränderung praktisch, kollektiv und demokratisch gestaltet werden kann. Die Zugänge sind vielfältig – politisch, sozial-ökologisch, philosophisch und künstlerisch –, sodass den Leser*innen ein bunter Strauß an erprobten wie imaginierten und noch zu erfindenden Möglichkeiten dargeboten wird, wie aus den aktuellen Polykrisen zu gelangen ist.
Mit Beiträgen von Christopher Chrysostomou, Jason Chrysostomou, Nika Dubrovsky, Bernd Drücke, Gün Barış Eser, Anna Fünfgeld, Thomas Friedrich, Jan Groos, Rüdiger Haude, Günther Jedliczka, Jens Kastner, Roman Kiefer, Marleen Kiesel, Petra Kolb, Robert König, Gerlinde Krehn, Birge Krondorfer, Thomas Lehnen, Mate, Ivana Nenadovic, Helga Christina Pregesbauer, Anders Sandström, Gerhard Senft, Peter Seyferth, Cornelia Stefan, Mike Sunshine, Ilja Trojanow und Arno Uhl.













