
»Das Buch ist ein Plädoyer dafür, inhaltliche Konflikte auszutragen. Meyerbeer versammelt dazu Großkonflikte in der Linken und schließt mit Tipps, wie man besser streiten und Eskalation vermeiden kann, durch Selbstreflexion, Fehlerfreundlichkeit und das Bemühen, andere zu begreifen, statt sie niederzumachen. Wir sollten der Sehnsucht nach einfachen Lösungen widerstehen und uns nicht so wichtig nehmen, lautet eine zentrale Botschaft. Dabei steht für Meyerbeer fest: ›Links ist da, wo man Position bezieht, aber bereit ist, darüber zu streiten.‹ (…) Insgesamt hat Meyerbeer 15 Streitpunkte aufgelistet, an denen er die unterschiedlichen Positionen anschaulich darstellt. Es ist eine knappe Einführung, dennoch differenziert und mit Beispielen aus der Geschichte der Linken garniert. (…) Ganz zum Schluss hat Meyerbeer noch einen kleinen Test platziert, mit dem sich gruppendynamisch Diskussionen in Gang setzen lassen. Vielleicht kann dieser so manche theoriemüde Runde aufwecken.« − Peter Bierl, nd, April 2026



