
»Toscanos Anspruch, in seiner Theorie den Faschismus als wandelbares Phänomen zu vermitteln, gelingt ihm. So bietet er eine erweiterte Sichtweise auf den Begriff des Faschismus, welche dabei hilft, einen gegenwärtigen ›Spätfaschismus‹ als solchen besser zu erkennen, auch wenn dieser andere Ausprägungen hat als der der europäischen Zwischenkriegszeit. Offen bleibt den Lesenden, ob sie einen so erweiterten Faschismusbegriff annehmen wollen oder nicht. (…) Insgesamt ist es eine anspruchsvolle, aber erkenntnisreiche Leseerfahrung.« − Lutz Brüner, Hingeschaut! No. 6, Januar 2026



