Wissenschaft und Frieden über ›Verweigert euch!‹

UNRAST VERLAG Pressestimmen Wissenschaft und Frieden über ›Verweigert euch!‹

»Ähnlich einem kreisenden Denken, das bemüht ist, ein komplexes, kaum fassbares Phänomen zu umreißen, wird dabei immer wieder aus den verschiedenen Richtungen betont, dass Konflikte und Kriege nicht bloß zwischen Staaten oder einem vermeintlichen Gut und Böse verlaufen, sondern vornehmlich zwischen unten und oben – die Klassen- und die Herrschaftsfrage dürfen nicht ausgeblendet werden, so der Tenor des Bandes. […] Unter anderem finden sich Beiträge in Bezug auf die Verhältnisse in Deutschland und den Zusammenhang einer weltweiten Faschisierung, hinsichtlich der Geschlechterverhältnisse und der voranschreitenden Digitalisierung aber auch in grundsätzlicher philosophischer Reflexion. […] Der von ihr kritisierten Verengung des Diskurses auf Waffenlieferungen und den Dämonisierungen von einzelnen Personen oder Akteuren stellt sie eine entscheidende Frage gegenüber, die in ihrer Einfachheit wohl auch die Kraft besitzt, komplexe Sachlagen und Konflikte etwas zu sortieren: Wie wird man nicht zur Komplizin?« − Jakob Frühmann, Wissenschaft und Frieden, September 2026 (Ausgabe 3/2026)

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