
»Die Textsammlung Jenseits des Schreckens beschäftigt sich vor allem mit erzählerischen Leerstellen in Horrorfilmen und theoretischen Lücken bei der Verhandlung des Genres. Auf dieser Grundlage sucht sie nach Ausgangspunkten, wo sich durch das Genre neue Räume eröffnen (können). Sie erinnert daran, dass Horror viel mehr mit sich bringt als fantastisches Erzählen, sondern meist mehr im Realen verankert ist, als gedacht, und sich durchaus als Werkzeug eignet, um über gesellschaftliche Strukturen der Marginalisierung zu sprechen. (…) Bushra wirft (…) einen Blick auf die Möglichkeiten des Horrorgenres, die weit über verbreitete Narrative, Erzählmechanismen und Archetypen hinausgehen. Sie interessiert sich für Formen von Schrecken, die das Fantastische des Horrors heranziehen, um Furcht einzujagen, und ebenso als dekoloniales Werkzeug funktionieren, um hegemoniale Vorstellungen von filmischen Ästhetiken und realen Strukturen herauszufordern. « − Sabrina Vetter, FILMLÖWIN, 21. Mai 2026



