
»Hinter dem Pseudonym Karl Meyerbeer verbirgt sich ein Aktivist der außerparlamentarischen Linken Thüringens, der in den vergangenen Jahren schon häufiger mit Essays und Diskussionsbeiträgen zu gesellschaftlichen Themen hervorgetreten ist. Auch sein jüngstes Buch ist gut lesbar, weil der Verfasser nicht nur aus vielen Büchern und Zeitungsbeiträgen zitiert, (…) sondern erfreulicherweise auch Ironie und Spaß versteht. Bei seinem Streifzug durch die linke Spaltungsgeschichte betont Meyerbeer, dass es solche begründeten Trennungen immer wieder gegeben hat und auch weiter geben wird. Er macht an mehreren Stellen deutlich, dass ein erfolgreicher Ruf nach der linken Einheit ohne theoretische Klärungen nicht von Dauer sein kann. Aber er betont auch, dass nötige Trennungen nicht zu einer Feindschaft führen müssen, sondern zu einer Zusammenarbeit in bestimmten Fragen führen können.« − Peter Nowak, Graswurzelrevolution, März 2026



