Inklusion statt Integration über ›Autismus ist keine Krankheit‹

UNRAST VERLAG Pressestimmen Inklusion statt Integration über ›Autismus ist keine Krankheit‹

»Die Autorin stellt klar, dass es nicht nur darum geht, auf akzeptable Art über die Begriffe autistisch oder behindert zu sprechen. Sie bezeichnet den Versuch den Begriff behindert mit neurodivergent zu ersetzen als klar ableistisch. Jodie Hare sagt auch ganz klar, dass in einer Welt, in der neurodivergente Menschen befreit sind, die Beseitigung von systematischen Ungerechtigkeiten auch für andere marginalisierte Gruppen gelten muss. Sie benennt Behinderung, Klassenzugehörigkeit, Geschlecht, und sexuelle Orientierung als Felder, in denen systematische Ungerechtigkeit herrscht. Sie kritisiert aber auch, dass versucht wird, neurodivergente Menschen  für den Kapitalismus nutzbar zu machen. Jodie Hare geht darauf ein, dass die Neurodversitätsbewegung aus der Bewegung autistischer Menschen entstanden ist, aber mittlerweile auch andere Diagnosen umfasst. Die Beschreibungen der Autorin über die inneren Entwicklungen der Neurodiversitätsbewegung sind sehr spannend (…). Dieses Buch ist aus meiner Sicht Pflichtlektüre für eine*n jede*n Linke*n, der*m eine inklusive befreite Gesellschaft erstrebenswert erscheint.« − Daniel Horneber, Inklusion statt Integration, 01. März 2026

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