Malmoe über ›Die Identitären‹

UNRAST VERLAG Pressestimmen Malmoe über ›Die Identitären‹

»Als die neurechten Jugendgruppen der ›Identitären‹ das erste Mal auf dem politischen Parkett zu tanzen begannen, lösten sie vor allem zunächst eines aus: Verwirrung. Extreme Rechte meets Symboliken der Popkultur/Kulturindustrie meets Ästhetiken link(sradikal)en Widerstandes. Eine diffuse Melange, die auch Faszination weckte. Über das übliche Antifa/Antira-Sprektrum hinaus erzielten die ›Identitären‹ somit was sie von Anfang erheischten: mediale Aufmerksamkeit bei gleichzeitiger Verunsicherung womit mensch es hier eigentlich zu tun habe. Auch wenn der erste Hype überstanden sein dürfte, die ›Identitären‹ bleiben (mehr oder weniger) umtriebig. In diesem Sinne ist das Erscheinen des Buches Die Identitären. Handbuch zur Jugendbewegung der Neuen Rechten in Europa von Julian Bruns, Kathrin Glösel und Natascha Strobl eine begrüßenswerte Notwendigkeit. Wie mensch es von einem Handbuch erwartet werden neben Definitionen der Neuen Rechten im Allgemeinen sowie der „Identitären“ im Speziellen historische, politische und ideologische Hintergründe erörtert. Darüber hinaus ist vor allem die Dokumentation des Aktionismus der ›Identitären‹ sowie seiner (vorwiegend männlichen) Protagonisten anschaulich gelungen. Hierbei werden die wichtigsten Kulminationspunkte ›identitärer‹ Politik in ganz Europa aufgegriffen, länderspezifisch kontextualisiert sowie das Novum ihrer Strategien beschrieben. […Das Handbuch kann] empfohlen werden. Auch ist seinem Grundtenor zuzustimmen: die ›Identitären‹ sind weder eine abgeschwächte oder harmlose Ausprägung des Rechtsextremismus, noch verstecken sich hinter ihren agit-p(r)op Attitüden die immergleichen Neonazis.« – Carina Klammer, MALMOE Printausgabe #67, Mai 2014                                       

 

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